Steinbach: Staatliche Gewalt in der Türkei ebbt nicht ab
ID: 890433
in Ankara erneut in unverhältnismäßig harter Form gegen
Regierungskritiker und Demonstranten vor. Dazu erklärt die
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:
"Die Vorgehensweise der türkischen Regierung gegen Demonstranten
und Regierungskritiker ist unvereinbar mit unseren europäischen
Werten und in keiner Weise kompatibel mit einer Fortsetzung von
EU-Beitrittsverhandlungen. Die Europäische Union ist eine
Wertegemeinschaft.
Ministerpräsident Erdogan ist dringend aufgefordert, die Grund-
und Menschenrechte zu gewähren. Dazu zählt auch das Recht auf freie
Meinungsäußerung. Es besorgt uns zutiefst, dass die Welle staatlicher
Gewalt in der Türkei nicht abebbt. Die Proteste hatten sich durch die
Kritik an Erdogans Bebauungsplänen für den Gezi-Park in Instanbul
entzündet.
Inzwischen steht die türkische Regierung, insbesondere ihr
Ministerpräsident selbst, in der Kritik. Das Land hat im Bereich der
Menschenrechte, das zeigt die aktuelle Situation drastisch, noch viel
zu tun.
Seit 1999 ist die Türkei Beitrittskandidat der Europäischen Union.
Die Verhandlungen wurden im Jahr 2005 aufgenommen. Die EU hat 1993
auf dem Europäischen Rat von Kopenhagen an die Beitrittskandidaten
gerichtete Kriterien formuliert, die so genannten "Kopenhagener
Kriterien", die alle Beitrittsländer erfüllen müssen. Hierzu gehört
unter anderem auch das politische Kriterium. Darunter fallen
institutionelle Stabilität, demokratische und rechtstaatliche
Ordnung, Wahrung der Menschenrechte sowie Achtung und Schutz von
Minderheiten. Die Türkei entwickelt sich in vielen dieser Bereiche
erkennbar rückwärts."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.06.2013 - 15:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 890433
Anzahl Zeichen: 2198
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 169 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Steinbach: Staatliche Gewalt in der Türkei ebbt nicht ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die gescheiterte Bewerbung für einen Sitz im Sicherheitsrat gibt Anlass zur Debatte Die Bewerbung Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Als Konsequenz hat Bundesaußenminister Johann Wadephul eine deutlichere Positionierung Deutschlands gegenüber den
Mack: Neustart für starke Kommunen ...
Starke Kommunen sind Voraussetzung für einen funktionierenden Staat Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik hat im Rahmen einer Klausurtagung und eines kommunalpolitischen Austauschs mit Ländervertretern über effektive Entlastung von Städten, Kreisen und Gemeinden beraten. Dazu erklärt der Vo
Altenkamp: Humanitäre Hilfe ist ein Gebot der Menschlichkeit ...
Weltflüchtlingstag: 118 Millionen auf der Flucht - Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Schicksal Die Zahl der weltweit Vertriebenen hat sich erstmalig seit zehn Jahren verringert und liegt trotzdem doppelt so hoch wie 2015. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni und zu den aktuellen Zahlen des UNHCR
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Rheinische Post: Mohring: Flutkatastrophe kein Blankoscheck für Neuverschuldung ...
Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring hat Bund und Länder davor gewarnt, die Zahlungen für Flutschäden allein durch zusätzliche Kreditaufnahmen zu finanzieren. "Die Hochwasserkatastrophe darf nicht zu einem Blankoscheck für neue Schulden führen", sagte Mohring der in Düssel
Mortler: Tourismus in Deutschland istökonomisches Schwergewicht und Jobmotor ...
Tourismus gehört zu den boomenden und umsatzstarken Wirtschaftszweigen Deutschlands. Das geht aus dem tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung hervor, über den am heutigen Donnerstag die Mitglieder des Deutschen Bundestages debattieren. Dazu erklärt die tourismuspolitische Sprecherin d
Rheinische Post: Grünen-Chefin Roth: "Erdogan nähert sich Vorbild Putin an" ...
Grünen-Chefin Claudia Roth hat dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan vorgeworfen, er nähere "sich mit seinem Demokratieverständnis und seiner Politik mehr und mehr seinem Freund Putin an". Die Grünen-Chefin sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
Neue Westfälische (Bielefeld): Brüderle lehnt Steuererhöhung für Flutopfer-Hilfe strikt ab ...
FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle lehnt es strikt ab wegen der Milliarden für den Fluthilfefonds die Steuern zu erhöhen. Dem Vorschlag von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) , wegen der Hilfe den Soli zu erhöhen wies Brüderle im Gespräch mit der in Bielefeld erschein




