Lausitzer Rundschau: Altmaiers Teilerfolg
Bund und Länder einigen sich auf Endlager-Kompromiss
ID: 890663
geblieben: Erst hatte die Opposition dem Umweltminister die
Strompreisbremse zerschossen. Dann kippten Altmaiers eigene Truppen
das umstrittene Fracking-Gesetz. Und wäre am Donnerstag auch noch die
bereits gefundene Grundsatzeinigung über eine neue Endlager-Suche für
den Atommüll den Bach runtergegangen - der Bundesumweltminister hätte
am Ende dieser Wahlperiode mit leeren Händen dagestanden. Nun kommt
es anders. Und das ist in erster Linie der Vernunft von SPD und
Grünen zu verdanken. Sie haben ihre Forderung fallen lassen, die
Festlegung eines dritten Zwischenlagers mit der Verabschiedung des
Suchgesetzes zu verknüpfen. Vor allem die rot-grüne Landesregierung
in Niedersachsen dürfte daran ein fundamentales Interesse gehabt
haben. Denn ein Scheitern des Endlager-Suchgesetzes hätte wohl
unweigerlich den Salzstock Gorleben wieder als mögliche finale
Atommüll-Tonne der Nation ins Rampenlicht gerückt. Und aller Streit
wäre von vorn losgegangen. So aber haben sich die politischen Fronten
zumindest nicht verhärtet, und auch die Brisanz des Themas für den
Wahlkampf ist geschwunden. Klar ist allerdings auch: Ohne ein drittes
Bundesland, das neben Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg den
restlichen deutschen Atommüll aus dem Ausland aufnimmt, wird kein
politischer Frieden zu erreichen sein. Und das muss nach Lage der
Dinge ein von der Union regiertes Land sein. Ansonsten wären die
Altlasten nämlich auch politisch ungleich verteilt. Ob Altmaier hier
noch mal ran muss oder ein anderer Umweltminister, wird der
Wahlsonntag im September entscheiden.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.06.2013 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 890663
Anzahl Zeichen: 1945
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 180 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Altmaiers Teilerfolg
Bund und Länder einigen sich auf Endlager-Kompromiss"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Allg. Zeitung Mainz: zur Suche nach Atommüll-Lagern/ Atom-Mikado ...
Soll man sich jetzt freuen, dass bei einer der drängendsten Fragen zum Thema Energiewende endlich Bewegung erkennbar ist? Die Antwort hängt letztlich davon ab, wie viel Bereitschaft zur Bewegung man Politikern auch exakt 100 Tage vor einer Bundestagswahl und Landtagswahlen in Hessen und Bayern
Lausitzer Rundschau: Geld allein reicht nicht Die Flutgebiete benötigen mehr als acht Milliarden Euro Hilfe ...
Acht Milliarden Euro Fluthilfe. Das ist ein starkes Signal, das Bund und Länder am Donnerstag den Betroffenen in den Hochwassergebieten gesendet haben. Angesichts der Schadens-Dimension wäre die Katastrophe ohne diesen Akt der nationalen Solidarität nicht zu bewältigen. Ob die Mittel freilic
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Flut/Hilfsfonds: "Schnell helfen" ...
Wer schnell hilft, hilft doppelt - lautet ein englisches Sprichwort. Angemessen rasch haben Kanzlerin und Ministerpräsidenten gestern einen Wiederaufbau-Fonds für die schlimm gebeutelten Flutregionen auf den Weg gebracht. Auch wenn wichtige Details der Finanzierung noch offen sind, ist das ein
General-Anzeiger: Hochwasser: Stoiber kritisiert Steinbrück ...
Der frühere CSU-Chef Edmund Stoiber hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kritisiert, weil dieser noch nicht in den Hochwassergebieten gewesen ist. "Man muss sich ein eigenes Bild machen, in welcher Situation die Menschen dort sind - auch ein Oppositionspolitiker muss das", sagte S




