Der Mindestlohn in der Pflege steigt weiter
ID: 897978
Juli 2013 um weitere 0,25 Euro an, auf einen Stundenlohn von dann
9,00 Euro im Westen und auf 8,00 Euro im Osten. "Das ist ein fairer
Lohn für alle Pflegehilfskräfte, die in Heimen und ambulanten
Diensten eine engagierte Arbeit verrichten und eine Anerkennung
zugleich. Mehr als 7 Millionen Menschen in Deutschland verdienen
derzeit einen geringeren Stundenlohn als die Hilfskräfte in der
Pflege", so Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeber-verbandes
Pflege. Pflegefachkräfte mit einer Vollausbildung hingegen kämen
bundesdurchschnittlich, laut einer RWI-Studie, auf einen monatlichen
Bruttolohn von 2.400 Euro. Die Ankündigung des Gesundheitsexperten
Karl Lauterbach, im Falle eines Wahlsieges der SPD einen Mindestlohn
in der Pflege einführen zu wollen, sieht Greiner damit bereits als
erfüllt an. "Das eigentliche Problem der Pflegewirtschaft ist nicht
die Bezahlung der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter, sondern der sich
rasant verschärfende Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Ursache
dafür ist, daß die Zahl der Pflegebedürftigen seit Jahren stark
ansteigt und parallel dazu der Bedarf an gut ausgebildeten
Fachkräften enorm wächst. Die deutlich gestiegenen Ausbildungszahlen
in der Pflege können dieses Delta nicht schließen. Daher brauchen wir
neben der konsequenten Unterstützung der Politik bei der zügigen
Umsetzung der vereinbarten Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive
in der Pflege auch bessere Bedingungen für den Zuzug ausländischer
Fachkräfte", so Greiner abschließend.
Die größten privaten Pflegeunternehmen in Deutschland und der
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben sich im
Jahr 2009 zum Arbeitgeberverband Pflege zusammengeschlossen. Der
Verband vertritt die sozialen, wirtschaftlichen und tariflichen
Interessen von über dreißig der namhaftesten Unternehmensgruppen der
Pflegewirtschaft. Gemeinsam mit den über 7.500 Unternehmen im bpa
repräsentiert er rund 240.000 Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter. Der
Verband setzt sich für eine zukunftsfähige Gestaltung der Pflege ein.
Pressekontakt:
Steffen Ritter
Pressesprecher
Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Friedrichstraße 191, 10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 - 67 80 63 7-0
Telefax: +49 (0)30 - 67 80 63 7-22
Mobil: +49 (0)160- 15 31 796
E-Mail: presse@arbeitgeberverband-pflege.de
Internet: www.arbeitgeberverband-pflege.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.06.2013 - 06:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 897978
Anzahl Zeichen: 2704
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 196 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Der Mindestlohn in der Pflege steigt weiter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Arbeitgeberverband Pflege e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Positiver Trend bei Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit bei den Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie / M+E-Branche weniger von psychischen Störungen betroffen ...
Die Arbeiter, Angestellten und Führungskräfte in der Metall- und Elektroindustrie beurteilen ihre Arbeitszufriedenheit und -bedingungen vornehmlich positiv. Nach einer Allensbach-Befragung im Herbst 2012 von mehr als 1.000 Beschäftigten der Branche im Auftrag von GESAMTMETALL äußern sich üb
Bis 2016: Deutsche Internetwirtschaft schafft 80.000 neue Arbeitsplätze / Studie von eco und Arthur D. Little prognostiziert anhaltenden Boom der Internetbranche ...
Deutschlands Internetwirtschaft wächst bis 2016 jährlich um etwa elf Prozent. In drei Jahren liegt der Umsatz voraussichtlich bei 87,4 Milliarden Euro. 80.000 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie "Die deutsche Internetwirtschaft 2012 - 201
Mehr Gehalt, bitte! Arbeitnehmer wünschen sich leistungsorientierte Bezahlung ...
Nur ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland empfindet das eigene Gehalt als angemessen. Leistungsabhängige Zuschläge können ein wirksamer Anreiz zur Steigerung der Arbeitsleistung sein. Derzeit sind Boni verstärkt in der Diskussion - und das nicht nur in der Finanzbranche. Immer mehr An
"Finanztest"-Test: Avanti dilettanti! ...
126.000 EUR - so hoch kann der potentielle Schaden für einen Verbraucher ausfallen, wenn er sich am aktuellen Test von Berufsunfähigkeitsversicherungen der Stiftung Warentest orientiert. Das jedenfalls behauptet der Experte Matthias Helberg aus Osnabrück. Was die Berufsunfähigkeitsversich




