Westfalenpost: Schriller Daten-Alarm
Von Stefan Hans Kläsener
ID: 900716
US-Geheimdienste macht auch vor engen Verbündeten nicht halt. Und
offenkundig betrachten manche in der US-Administration Neuseeland
zwar als vertrauenswürdig, die deutsche Kanzlerin aber nicht. Das ist
mehr als peinlich. Es ist ein Indiz dafür, dass die
Sicherheitsdienste ein Eigenleben führen und bestimmender für die
Außenpolitik der USA sind als die Diplomatie. Darüber kann man sich
mit gutem Grund aufregen. Und viele Bundespolitiker taten es.
Zwei Gedanken jedoch könnten die Gemüter auch wieder abkühlen. Zum
einen profitieren auch unsere Geheimdienste vom Wissen anderer, und
das ist uns grundsätzlich auch Recht so. Denn zum zweiten sind wir
als eines der ganz wenigen großen Industrieländer bislang vor
schweren Terroranschlägen verschont geblieben. Geschähe einer, was
Gott verhüten möge, dann sähen wir den aktuellen Datenskandal
womöglich mit anderen Augen.
Hoffentlich nicht. Denn auch wenn der Kampf gegen den Terrorismus
alle Anstrengung wert ist, so bleiben doch unverrückbare Grenzen. Es
sind die Bürgerrechte auf Wahrung der Privatheit, die kein Staat ohne
konkreten begründeten Verdacht missachten darf. Wie alles bewährt
sich auch der Rechtsstaat gerade in der Krise.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.06.2013 - 21:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 900716
Anzahl Zeichen: 1517
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 416 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Schriller Daten-Alarm
Von Stefan Hans Kläsener"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Europa muss und wird weiteres Wachstum verkraften Von Harald Ries ...
Auch das noch: Während die EU durch die größte Krise ihrer Geschichte taumelt, während die Stimmung unter den Partnern gereizter wird und die Institutionen an Vertrauen verlieren, kommt mit dem 28. Land ein weiterer Problemfall in die Gemeinschaft. Kroatien ist wirtschaftlich angeschlagen und
Schwäbische Zeitung: Kommentar zum gescheiterten Vorstoß der schwäbischen Industrie- und Handelskammer zur Umbenennung Schwabens in Westbayern: Schnapsidee ...
Der Heimat-Begriff floriert. Vielenorts entdecken die Deutschen ihre Städte, Dörfer und Landstriche neu. Sie suchen in Zeiten der Globalisierung überschaubare regionale Einheiten. Die Wissenschaft hat sich bereits mit dem Phänomen beschäftigt. Doch Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwabe
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu NSA-Aktivitäten in Deutschland ...
Freunde »dritter Klasse« zu sein - das tut weh. So kategorisiert der US-Geheimdienst NSA Deutschland, dessen Kommunikation grenzenlos überwacht wird. Nirgendwo sonst in Europa schnüffeln die Amerikaner so wie hier. Das mag an Internet-Knoten liegen, die den Datenverkehr mit Krisenregionen ab
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar US-Abhöraffäre Skandal CARSTEN HEIL ...
Die Welt ist schlecht. Sie ist sogar schlechter, als man es sich in seinen dunkelsten Vorstellungen ausmalt. Das müssten Politiker, Juristen und Geheimdienstler eigentlich wissen. Natürlich ist es ein handfester Skandal, dass die Vereinigten Staaten ihre verbündeten europäischen Politiker abhÃ




