Neue OZ: Kommentar zu Kunst
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Sie haben die Moderne entscheidend mitgeprägt. Doch ihre Gemälde
und Skulpturen gilt es oft immer noch zu entdecken. Künstlerinnen
hatten nicht nur einen schweren Weg in ihren Beruf, sondern auch in
die Geschichtsbücher der Kunst.
Inzwischen wird das Bild schrittweise korrigiert.
Museumssammlungen werden um die Arbeiten von Künstlerinnen ergänzt,
Lebensläufe und Lebenswerke mühsam rekonstruiert. Meist sind es
Kunsthistorikerinnen, die diese Arbeit in Angriff nehmen. Sie
erweitern damit den Wissensstand und prägen das Verständnis von Kunst
neu.
Dabei hat gerade die Kunst auch ihre weiblichen Stars. Hier drei
Vorschläge: die Expressionistin Paula Modersohn-Becker, die
Konstruktivistin Sophie Taeuber-Arp, die Objektkünstlerin Eva Hesse.
Drei Beispiele für couragierte Lebenswerke. Ohne ihre Beiträge sähe
die Kunst der Moderne anders aus.
Stefan Lüddemann
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Neue Osnabrücker Zeitung
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Datum: 03.07.2013 - 22:00 Uhr
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