KfW-Programm 'Energetische Stadtsanierung' verbessert
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KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" verbessert
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) leistet in Zusammenarbeit mit der KfW mit dem Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung" einen wichtigen Beitrag, um Sanierungsprozesse von Einzelgebäuden auf eine breitere städtebauliche Basis zu stellen. Zugleich werden die Rahmenbedingungen für quartiersbezogene Strategien der Wärmeversorgung deutlich verbessert. Die rund 12.000 Kommunen und kommunalen Unternehmen erhalten über die Förderung wirksame Anreize, die Energiewende aktiv mitzugestalten.
Wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Förderung eines Sanierungsmanagers. Er soll insbesondere die Umsetzung der Konzepte begleiten. Die Förderung für den Einsatz eines Sanierungsmanagers ist nun nach Auswertung erster Erfahrungen verbessert worden:
der Förderzeitraum wird um ein Jahr auf 3 Jahre verlängert,
der Förderhöchstbetrag wird auf 150.000 ? angehoben.
Kommunen mit bereits zugesagten Förderanträgen für den Sanierungsmanager haben die Möglichkeit, den Förderzeitraum sowie die Förderhöhe entsprechend anzupassen. Dazu reicht ein als Aufstockung gekennzeichneter Antrag auf dem entsprechenden Antragsformular der KfW.
Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesbauministerium:
"Der Sanierungsmanager begleitet im Auftrag der Kommune als ,Kümmerer vor Ort? die Umsetzung der integrierten Konzepte im Quartier. Er bringt Eigentümer, Mieter und sonstige Akteure an einen Tisch. So werden mit Unterstützung der Bewohner quartiersbezogene Lösungen identifiziert. Mit der verbesserten Förderung können die Kommunen die sehr wichtige Umsetzungsphase von Sanierungsmaßnahmen im Quartier zukünftig noch intensiver begleiten und koordinieren."
Die Bundesregierung strebt mit ihrem Energiekonzept bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Deshalb wurde im Jahr 2011 das KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" gestartet, um umfassende Maßnahmen im Quartier in die Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur anzustoßen.
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Datum: 10.07.2013 - 16:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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