Neue OZ: Kommentar zu Griechenland
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Das wird für Finanzminister Wolfgang Schäuble bestimmt kein
herzlicher Empfang in Athen. Zwar werden die Gespräche mit seinem
Ministerkollegen Giannis Stournaras und Ministerpräsident Antonis
Samaras in gewohnt höflicher Atmosphäre stattfinden, aber draußen vor
der Tür erwartet den Gast aus Berlin der geballte Volkszorn.
Staatsdiener gehen seit Tagen auf die Straße, weil sie ihre
Entlassung fürchten. Diese Maßnahme ist eine Voraussetzung dafür,
dass Ende des Monats die nächste Rate der Hilfszahlungen an das Land
ausgezahlt wird. Das ist sehr hart. Aber der Athener Führung blieb
keine andere Wahl, als sie vor Wochen die Forderungen der Geldgeber
vorgesetzt bekam.
Als Erste werden wohl Lehrer, Hausmeister, Reinigungskräfte in
Schulen sowie Angestellte der Kommunen ihren Job verlieren. Dies ist
ein Spiel mit der Zukunft, das Zehntausende Schicksale im Land der
Hellenen beeinflussen wird. Die Auswirkungen für junge Griechen, die
bei weniger Lehrern auch schlechtere Schulbildung bekommen, mag man
sich gar nicht ausmalen.
Schäubles Mitbringsel in Form eines neuen EU-Fonds weist dagegen
in die richtige Richtung. Mit den avisierten 500 Millionen Euro soll
vor allem der Mittelstand in Griechenland gefördert werden. Denn
gerade er hielt das Land bisher über Wasser, bekam aber nur noch
schwer Kredite von den angeschlagenen Banken im Land.
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Datum: 17.07.2013 - 22:00 Uhr
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