Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Christian Lindner, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender
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CDU-Wahlprogramms
Osnabrück.- Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP,
Christian Lindner, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der
zusätzlichen Sparanstrengungen Griechenlands für die ungewissen
Kosten des CDU-Wahlprogramms kritisiert. "Es wäre ein falsches Signal
nach Europa, wenn in Deutschland plötzlich Spendierhosen in Mode
kommen, während wir anderen Eurostaaten immer noch schmerzhafte,
wenngleich notwendige Veränderungsprozesse abverlangen", sagte
Lindner in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Freitag).
Merkel strahle zwar Ruhe aus und entschärfe Konflikte, so Lindner.
"Ich wünsche mir von ihr aber mehr Gestaltungsehrgeiz. Insbesondere
habe ich nicht verstanden, dass sie mit ihrer Partei ein Wahlprogramm
ohne Preisschild vertritt." Die FDP dagegen setze auf solide Finanzen
statt auf teure Versprechen. Trotz seiner CDU-Kritik lobte Lindner
die Arbeit der Regierungskoalition in Berlin: "Schwarz-Gelb ist bei
den großen Fragen erfolgreich, beispielsweise bei soliden Finanzen
gerade im Vergleich zu Rot-Grün in NRW." 2014 werde im Bund ein
struktureller Haushaltsausgleich möglich sein, 2015 eine schwarze
Null.
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Datum: 19.07.2013 - 05:30 Uhr
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