Andreas Pfister bei der Tourenwagen-Europameisterschaft auf Sizilien
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Defekt und furiose Aufholjagd im Autodromo di Pergusa

(PresseBox) - Vom 13.-14.07.2013 wurden die Läufe 7 und 8 der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) auf Sizilien ausgetragen.
Der Autodromo di Pergusa ist eine Traditions-Motorsportrennstrecke in der Nähe der Stadt Enna. Die Rennstrecke umkreist den einzigen natürlichen See Siziliens, den Lago die Pergusa. Die Länge des Rennkurses beträgt 4950 Meter mit 16 Kurven. Besonders anspruchsvoll sind die vielen Highspeed-Passagen sowie die hohen Randsteine (Curbs). Beide Rennen der Tourenwagen-Europameisterschaft wurden in kompletter Länge live im TV auf EUROSPORT übertragen, die Zuschauer durften sich wieder auf ?echtes Racing? mit knallharten Rad-an-Rad-Duellen und hochspannenden Rennen freuen.
Hitzeschlacht mit über 35 Grad Außentemperatur!
Das mediterrane Klima auf Sizilien machte natürlich nicht nur den Rennfahrzeugen, sondern auch den Fahrern zu schaffen, denn im Rennwagen werden gut und gerne das Doppelte der Außentemperatur gemessen, somit eine echte ?Hitzeschlacht? bei der auch die Fitness der Fahrer zählt.
Andreas Pfister nach der ersten Trainingssitzung im Gespräch mit den Medien: ?Die Rennstrecke hier in Pergusa ist eine besondere Herausforderung, da wir hier stets mit relativ rutschigen Strecken-verhältnissen zu kämpfen haben. Es befindet sich sehr viel Sand auf dem Asphalt, was es schwieriger macht die ideale Linie zu treffen. Die Randsteine (?Curbs?) sind sehr hoch, und verzeihen keinen Fehler. Dennoch konnte ich mich im freien Training schnell an die Rennstrecke gewöhnen, und mit Platz 3 ein gutes Ergebnis einfahren. Nun gilt es weiter darauf aufzubauen.?
Platz 6 im Zeittraining stellt eine gute Ausgangsposition für die beiden Rennläufe dar
Im entscheidenden Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung konnte sich Pfister mit Platz 6 und nur wenigen Zehntel-Sekunden Rückstand eine gute Ausgangsposition für die beiden Rennläufe sichern. Doch als die Startampeln des ersten Rennens erloschen stellten sich technische Probleme ein - er konnte keinen Gang mehr einlegen. Ein seltenes Elektronik-Problem zwang Pfister in die Box und somit war er chancenlos, denn jeder Rennlauf dauerte nur 10 Runden.
In der Box gaben die Mechaniker von SEAT Sport und dem Pfister-Racing-Team Alles, um den Leon schnellstmöglich wieder fit zu machen. Dies gelang auch unmittelbar, was es Pfister ermöglichte das erste Rennen wieder aufzunehmen, wenn auch mit 1 Runde Rückstand.Mit ordentlich Wut im Bauch musste der junge Deutsche das zweite Rennen nun von Startplatz 23 aus in Angriff nehmen. ?Natürlich war es uns klar, dass vom letzten Startplatz aus keine Podiumsplatzierung mehr möglich sein wird, da das Rennen ja nur 25 Minuten dauert. Dennoch nahm ich mir vor Alles zu geben und einfach mit Vollgas nach Vorne zu fahren!? so Pfister.
Dies gelang ihm auch sehr gut, und die furiose Aufholjagd bot den Zuschauern ordentlich Action. In nur zehn Runden verbesserte sich Andreas Pfister von Startplatz 23 aus bis auf Platz 7 und fuhr wieder einmal die schnellsten Zeiten des Starterfeldes.
?Mit dem Ergebnis des Rennens bin ich dennoch zufrieden, denn wir waren absolut schnell und konkurrenzfähig. Natürlich hat uns der Defekt im ersten Rennen wichtige Punkte gekostet, nun gilt es wieder höchste Konzentration auf das nächste Rennen zu richten, um einen positiven Saisonabschluss zu gestalten? erläuterte Pfister am Ende des Rennens.
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Datum: 19.07.2013 - 10:50 Uhr
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