Zähne an der Wurzel packen - Wurzelspitzenresektion unterstützt Zahnerhalt bei Entzündungen
Die Wurzelspitze allen Übels
In der Regel entstehen Beschwerden durch entzündetes Zahnmark. Es dehnt sich auf die Austrittstellen der Nervenkanäle aus und gelangt so an Wurzel und Kiefer. Derart tief sitzende Schmerzherde lassen sich allein durch eine Wurzelbehandlung selten beheben. „Mithilfe einer Wurzelresektion retten wir den Zahn und verhindern eine komplette Entfernung“, erklärt Dr. Dantzer. Unter örtlicher Betäubung nimmt der Facharzt einen kleinen Schnitt in der Mundschleimhaut vor. Anders als bei einer Wurzelbehandlung greift er dabei nicht über die Zahnkrone, sondern über den Kieferknochen nur auf den direkt betroffenen Bereich unterhalb der Krone zu. Präzise entfernt er das umliegende, entzündete Gewebe sowie die angegriffene Wurzelspitze. „Als nächsten Schritt säubern wir den gesamten Bereich der Wurzelkanäle, desinfizieren ihn und verschließen alles, um neuen Entzündungen vorzubeugen“, sagt Dr. Dantzer.
Lieber halb und gesund als ganz krank
Bei entzündeten Backenzähnen, die mehrere Wurzeln haben, ist oft nur eine Wurzel betroffen: „In diesem Fall nehmen wir eine sogenannte Hemisektion vor und behandeln den geschädigten Bereich. Je nach Fortschritt der Entzündung kappen wir nur die Wurzel oder teilen den Zahn einmal und ziehen die erkrankte Hälfte“, erläutert Dr. Dantzer. Sofern nur ein Teil der Wurzel behandelt wird, besteht der sichtbare Teil des Zahns danach weiter. Im Fall einer betroffenen Krone setzt der Facharzt auf den verbliebenen Teil Zahnersatz.
„Ich rate dazu, Entzündungsherde immer komplett zu beseitigen, auch wenn aktuell keine Beschwerden auftreten. Unter Umständen siedeln sich Bakterien und Giftstoffe an und gelangen in den gesamten Organismus“, warnt Dr. Dantzer. Zum Beispiel stellt eine Schwächung des Immunsystems eine Folgeerscheinung dar. Auch Krankheiten, die in erster Linie gar nicht mit den Zähnen in Zusammenhang stehen, können sich entwickeln, wie zum Beispiel Magen- oder Darmbeschwerden, Hautveränderungen, Augenprobleme oder Kreislaufprobleme.
Weitere Informationen unter www.klinik-am-weserbogen.de.
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Die Klinik am Weserbogen in Nienburg wurde 2011 eröffnet und ist spezialisiert auf die Bereiche Ästhetische Chirurgie und Implantologie. Sie verfügt über eine hochmoderne Ausstattung nach neuestem technischem Standard. Zwei Patientenzimmer ermöglichen neben der ambulanten Versorgung auch die stationäre Betreuung überregionaler Patienten. Als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie führt Dr. Ingo Dantzer ästhetische Korrekturen im gesamten Gesichts- und Halsbereich durch. Auf dem Gebiet der Kieferchirurgie zählt das komplette Spektrum der Implantatbehandlung und prothetischen Versorgung zu seinen operativen Schwerpunkten. Nach dem Studium der Human- und Zahnmedizin absolvierte Dr. Dantzer seine Facharztausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Bereits seit 1997 ist er in eigener Praxis in Nienburg tätig. Seit Beginn seiner Ausbildung blickt er nunmehr auf eine schon mehr als 30-jährige Zeit der hochspezialisierten Qualifikation und Vertiefung seines Expertenwissens zurück. Dr. Dantzer ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).
Klinik am Weserbogen
Dr. Ingo Dantzer
Mühlenstraße 2 - 4
31582 Nienburg/Weser
E-Mail: info(at)klinik-am-weserbogen.de
Tel.: 05021-922 68 0
Fax: 05021-922 68 18
Datum: 23.07.2013 - 16:55 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 23.07.2013
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