BDI warnt vor Schnellschuss bei Netzneutralität
ID: 915672
- Keine neue Verordnung vor der Bundestagswahl
- Pauschale Verbotsregelungen schaffen Unsicherheit
- Industrie 4.0 erfordert differenzierte Lösung
Die deutsche Industrie warnt vor einem Schnellschuss bei der
Netzneutralität. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
spricht sich daher gegen die Pläne der Bundesregierung aus, noch vor
der Bundestagswahl eine Verordnung zur Neuregelung der
Netzneutralität zu verabschieden. Der Entwurf will Vereinbarungen
über bevorzugte Zugänge für Endkunden im Internet grundsätzlich
verbieten. "Pauschale Verbote schaffen Unsicherheit. Bei der
Netzneutralität brauchen wir differenzierte Lösungen, die sorgfältig
diskutiert werden müssen", mahnte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus
Kerber am Donnerstag in Berlin.
Zahlreiche Anwendungen im Internet erforderten gesicherte
Qualitätsklassen im Sinne der Endnutzer, die transparent und
diskrimierungsfrei angeboten werden. "Für den Wettbewerb im Netz und
insbesondere die erfolgreiche Vernetzung der Industrie - Stichwort
Industrie 4.0 - sind differenzierte Lösungen unerlässlich." Sie
könnten durch die Verordnung grundsätzlich in Frage gestellt werden.
Eine gründlichere Debatte über einen angemessenen Rechtsrahmen
ermögliche zudem eine bessere Verzahnung mit den Plänen der
EU-Kommission, die sich demnächst mit der Thematik beschäftigen will.
Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.07.2013 - 10:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 915672
Anzahl Zeichen: 1811
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Industrie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BDI warnt vor Schnellschuss bei Netzneutralität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDI Bundesverband der Dt. Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Die deutsche Wirtschaft erwartet, dass es im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei weiterhin zu einem fairen und offenen Dialog kommt." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Samstag anlässlich des Deutschland-Besuchs des türkischen Ministerpräside
BDI zum Aufbau einer Rohstoffagentur: "Wichtiges Element unserer nationalen Rohstoffstrategie" ...
BDI zum Aufbau einer Rohstoffagentur: "Wichtiges Element unserer nationalen Rohstoffstrategie" - Konkrete Unterstützung für eine bessere Versorgungssituation - Informationsbedarf wächst wegen zunehmender Beschaffungsschwierigkeiten - Agentur macht Expertise und Wissen b
BDI zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit: Industrie ist Wachstumstreiber ...
- Industrie im Osten auch in der Krise vergleichsweise stabil - Exzellente Aufbauerfolge bei Infrastruktur, Wohnqualität und Umweltschutz - Produktivität um das Vierfache gewachsen "Die Industrie ist der Wachstumstreiber der wirtschaftlichen Entwicklung in den neuen Bunde
Weitere Mitteilungen von BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Denso schiebt sich an die Welt-Spitze der Automobilzulieferer und verdrängt Bosch ...
Das aktuelle Ranking der Top 100 Automobilzulieferer, das AUTOMOBIL PRODUKTION heute veröffentlicht, bestätigt die Schlagzeilen der vergangenen Tage. Bosch steckt in Schwierigkeiten - auch im Automobilgeschäft. Laut Bosch-Chef Volkmar Denner "liegen Wachstum und Ertrag im Geschäftsjahr
Innovationen vom Schleifexperten ...
Die Schleifexperten von TECNO.team GmbH zeigen auf der EMO aktuelle Innovationen für anspruchsvolle Schleifaufgaben. Zu sehen sind neue Maschinen für das Highspeed-Pendelhubschleifen von Exzenterwellen, für die Komplettbearbeitung von Schulter, Radius und Durchmesser sowie für das Walzenschleif
WSJ.de: Eon prüft Kraftwerksumzüge in Wachstumsregionen ...
Eon erwägt die Flucht vor unrentablen Strompreisen: Deutschlands größter Energiekonzern prüft, verlustreiche Kraftwerke in Mitteleuropa zu zerlegen und die Einzelteile anderswo neu aufzubauen. Wie mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen dem Wall Street Journal Deutschland sagten, be
Sonderhoff USA erhält FDA-Zulassung für das Abdichten von Lebensmittelverpackungen ...
Schaumdichtungen für Lebensmittelverpackungen, selbst wenn sie nur kurzzeitig mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen den strengen Kriterien der FDA Behörde ("Food and Drug Administration der USA") für die Zulassung von Lebensmitteln und Medikamenten in den USA genügen. V




