TÜV SÜD: Für die Urlaubstour packen wie die Profis
ID: 915756
Beladung des Autos

(PresseBox) - Wo verstaue ich den Reiseproviant? Müssen die Spielzeuge wirklich alle mit? Den Kinderbuggy in die Dachbox? Was auf der Fahrt in die Ferien wohin kommt, das sorgt nicht nur für Diskussionen, sondern ist zudem sicherheitsrelevant. Schließlich können die falschen Gegenstände am falschen Ort beim Bremsen zu Geschossen werden oder bei Kurvenfahrten die Stabilität des Autos gefährlich beeinflussen. Sicheres Laden gilt schon für die kleinsten Dinge. TÜV SÜD-Praxistipps fürs richtige Packen.
Koffer, Kamera, Kinderwagen: Autourlauber sollten sich vor der Abfahrt genau Gedanken machen, was am besten wo verstaut wird. Dabei auch gleich berücksichtigen, was für die Sicherung benötigt wird: "Expander, Trennwände, Transportkisten und Co. sind wichtige Ladehilfen für die Urlaubsreise", sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. Wird es eng im Fahrzeug, lässt sich vieles sicherer in einer Dachbox befördern.
Gut gewichtet: Beim Packen darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Jeder Autofahrer, der Lasten transportiert, sollte die exakte Zuladung seines Vehikels kennen. Ein Blick in die Fahrzeugpapiere verschafft Sicherheit: Einfach die "Leermasse" von der "Zulässigen Gesamtmasse" abziehen - das ergibt die Zuladung in Kilo.
Richtig verteilt: Großes Sicherheitsrisiko für die Fahrt mit Lasten: zuviel Gepäck an den falschen Plätzen verstaut. Übergewicht und Schlagseite machen jedes Auto manövrierunsicher. Oft braucht es dann nicht mal mehr eine brenzlige Situation, damit das Fahrzeug außer Kontrolle gerät. Scharfes Bremsen oder ein bisschen zu schnell in die Kurve und das Fahrzeug wird unkontrollierbar.
Faustformel fürs Beladen: Gewichtige Gepäckteile gehören auf jeden Fall ins Gepäckabteil des Fahrzeugs. Dort sind Lasten am sichersten verstaut und die Gewichtverteilung hauptsächlich auf die Hinderachse bringt Vorteile fürs Fahrverhalten. Beim Beladen auch keine Lücken lassen, dann kann nichts verrutschen. Schwere Teile immer näher an die Hinterachse, Kleinteile gehören in Kisten oder andere Behälter. Zudem gilt: Schwere Gegenstände immer nach unten laden, leichte nach oben und zusätzlich mit Netzen oder Spanngurten sichern - damit bleibt der Fahrzeugschwerpunkt unten und leichte Teile können nicht durch das Auto fliegen - wichtige Aspekte für die Fahrsicherheit! Beim Beladen zudem auf die Sicht für den Fahrer achten. Ist die Rücksicht vollends verbaut, auf die richtige Einstellung beider Außenspiegel schauen.
Kombi ausnutzen: Oft als "Hundegitter" verschrien, sind Gitter und Netze nach Ansicht der Experten von TÜV SÜD ein unverzichtbares Zubehör für alle, die den Laderaum eines Kombis voll ausnutzen wollen. Die Teile müssen aber stabil befestigt sein. Nur zwischen Boden und Dach geklemmte Exemplare hindern höchstens einen Hund am Herumspringen im Auto, halten jedoch schweres Gepäck im Notfall nicht zurück. Am besten sind ab Werk eingebaute Teile oder das Originalzubehör der Autohersteller. Wer kein Gitter oder Netz hat, sollte das Gepäck niemals höher als bis zur Oberkante der Rücksitzlehne stapeln. Das gilt in verstärktem Maß, wenn Kinder im Fond reisen.
Dach bepacken: Reicht der Gepäckraum innen nicht aus, bieten Dachgepäckträger eine sinnvolle Alternative. Dabei unbedingt darauf achten, dass die zulässige Dachlast nicht überschritten wird. Das gilt auch für den Dachträger selbst: Er sollte für die Dachlast geeignet sein und nicht überlastet werden. Achtung: Die Befestigungen von Trägern können sich während der Fahrt lockern und müssen regelmäßig überprüft werden. Bei langen Fahrten bieten Dachboxen viel Stauraum auch für kleinere Teile. In der Box gilt: Alles muss so verstaut sein, dass es nicht verrutscht! Beim Kauf von Dachgepäckträgern und -boxen auf das GS-Zeichen achten.
Sicher lenken: Ist der Wagen schwer beladen, gilt besonders: Bremsen und Beschleunigen wird schwieriger. Beladen also mit wesentlich längeren Brems- und Überholwegen rechnen. Hinweis von Lang: "Vor dem Durchstarten mit dem beladenen Fahrzeug ein paar Runden auf bekanntem Territorium drehen. Das gibt Sicherheit." Ist das Dach beladen, gilt besondere Vorsicht, denn der Schwerpunkt des Autos liegt höher. Das macht den Wagen insgesamt instabiler, also: Fahrweise anpassen.
Weitere Informationen für Autofahrer gibt es unter www.tuev-sued.de
TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Mehr als 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Mehr als 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.
Datum: 25.07.2013 - 10:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 915756
Anzahl Zeichen: 4873
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 277 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"TÜV SÜD: Für die Urlaubstour packen wie die Profis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
TÜV SÜD AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Aufzugsbranche steht vor einem Umbruch. Die EN 81-20 und EN 81-50 werden durch die ISO 8100-1 und ISO 8100-2 abgelöst, die umfangreicher sind und detailliertere Anforderungen enthalten. Auch gültige Zertifikate nach den alten Normen müssen angepasst und neu ausgestellt werden. TÜV SÜD unter
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
Weitere Mitteilungen von TÜV SÜD AG
ContiTech präsentiert robuste Luftfedern mit innovativer Leichtbautechnik ...
Luftfedern von ContiTech Air Spring Systems werden seit Jahrzehnten in Nutzfahrzeugen eingesetzt - und gehören zur Standardausrüstung von Trucks, Trailern und Bussen vieler namhafter Hersteller. Auf der ComTrans in Moskau vom 10. bis 14. September 2013 feiert der international agierende Luftfeder
Nachruf: Abschied von der Grand Dame der Schwerlastindustrie ...
Die Goldhofer Aktiengesellschaft trauert um die langjährige Firmenchefin Karoline Goldhofer-Prützel. Die Grand Dame der Schwerlastindustrie ist Mitte Juli im Alter von 89 Jahren verstorben. "Karoline Goldhofer-Prützel war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die nicht nur bei den Mitarbe
"Mein wichtigstes Tuning-Teil ist eine laute Hupe" ...
Steven Hofmann tourt auf seiner Suzuki V-Strom 650 ABS von Malaysia nach Deutschland. Der Würzburger ist seit sechs Monaten unterwegs und hat die ersten 18 800 Kilometer ohne technische Probleme zurückgelegt. "Bisher hatte ich keinerlei Probleme an meiner V-Strom", berichtet Ste
Freude zum Mitnehmen - Automobilabholung in der BMW Welt (AUDIO) ...
Anmoderationsvorschlag: In München steht die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Bayerns. Nein, nicht das Hofbräuhaus oder die Allianz Arena, wie einige von Ihnen jetzt vielleicht denken, sondern die BMW Welt. Diese bietet interessante Ausstellungen und Veranstaltungen - und viele erfüllen




