GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement: Juryentscheidung
Deutsche Telekom und Volkswagen AG Werk Kassel im Finale
um das beste Projekt in Deutschland 2013
Seit 2008 arbeitet die Deutsche Telekom an Dienstleistungen zum elektronischen Auslesen von Strom-, Gas- und Wasserzählern der Energieversorger. Dieses so genannte Smart Metering umfasst dabei sowohl die Datenauslesung als auch den Transport der Rohdaten zu Vertragspartnern wie RWE. Im August 2010 hat die Telekom das Programm „Smart Metering Rollout Phase III“ zum Aufbau einer bundesweit agierenden Programmorganisation gestartet. Diese stellt die einheitliche und standardisierte Umsetzung der Installationsaufträge sicher. Des Weiteren hat das Programmteam Qualitätskennzahlen beschrieben und über eine neue IT-Lösung eingeführt. Damit liest das System die Kennzahlen automatisiert aus. Bis Ende 2012 hat die Telekom 38 Projekte mit knapp 30.000 Zählern auf dieser Smart-Metering-Plattform realisiert.
Am Volkswagen Standort Kassel findet ein Veränderungsprozess im Wechselspiel zwischen der Belegschaft, den organisatorischen und technologischen Gegebenheiten des Werkes und den sich bietenden Zukunftsinnovationen bereits seit sieben Jahren statt. Intern läuft dieser Prozess unter dem Slogan „Die Menschen – Das Werk – Eine Zukunft“. Mit dem Projekt „Antriebsforum“ gibt das Volkswagen Werk Kassel eine Antwort auf die Frage, wie wettbewerbsfähige Produktion in Deutschland gesichert und nachhaltig ausgebaut werden kann. Dem Projekt der Getriebe- und E-Antriebsfertigung in Kassel ist es durch systematische und den Prozessen vorgelagerte Verbindung von Expertise aus Produktion, Personal, Architektur, Hirnforschung und Projektmanagement gelungen, hoch innovative und moderne Rahmenbedingungen für am Ende 1.200 Mitarbeiter zu schaffen. Auf mehr als 70.000 m² Fläche werden konventionelle und alternative Antriebe profitabel und unter synergetischen Effekten gefertigt.
Der DPEA Deutscher Project Excellence Award wird in diesem Jahr zum 16. Mal verliehen. Auf Basis des Project Excellence Modells (PE-Modell), das an das EFQM-Modell der European Foundation for Quality Management angelehnt ist, können Projektteams ihre Projekt-Exzellenz nach neun unterschiedlichen Kriterien objektiv bewerten lassen.
Dr. Claus Hüsselmann, GPM Vorstand Wirtschaft: „Die beiden Finalisten-Projekte verkörpern sehr unterschiedliche Projekttypen: auf der einen Seite ein sehr stringentes Investitionsprojekt, auf der anderen Seite ein prozessgetriebenes Organisationsentwicklungsprojekt. In beiden Projekten ist es gelungen, den Faktor Mensch stark in den Mittelpunkt zu rücken. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht.“
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Die GPM ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 6.200 Mitgliedern und 320 Firmenmitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem Europäischen Kontinent.
Das primäre Ziel der 1979 gegründeten GPM ist es, die Anwendung von Projektmanagement in Deutschland zu fördern, weiter zu entwickeln, zu systematisieren, zu standardisieren und weiter zu verbreiten. Mehr dazu unter www.gpm-ipma.de
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Datum: 25.07.2013 - 14:37 Uhr
Sprache: Deutsch
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