Neue OZ: Kommentar zu Kindererziehung/Jugendämter

Neue OZ: Kommentar zu Kindererziehung/Jugendämter

ID: 917831
(ots) - Eltern entlasten

Rund 107 000-mal mussten deutsche Jugendämter im vorigen Jahr in
Familien nach dem Rechten sehen: eine erschreckend hohe Zahl. Dass
sie dabei oft vernachlässigte Kinder vorfanden, ist schlimm, aber
nicht überraschend.

Sicher: Die Arbeitswelt verlangt von Eltern immer mehr Einsatz.
Samstags- und Nachtarbeit nehmen zu, immer mehr Menschen gehen einem
zweiten Job nach. Zeitmangel ist aber gewiss nicht der einzige Grund,
wenn Babys und Kinder hungrig sind, Schüler ungewaschen in den
Unterricht kommen oder Krankheiten verschleppen. Einigen Eltern ist
das eigene Wohlergehen auch schlicht wichtiger als das ihrer Kinder.
Andere sind selbst von ihren Eltern vernachlässigt worden.

Ein genauer Blick in die Statistik zeigt noch etwas: In den
aktenkundigen 107 000 Fällen geht es um etwa 47 000 Alleinerziehende,
die damit klar überrepräsentiert sind. Die meisten Kinder wachsen
immer noch bei zwei Elternteilen auf. Besitzen Alleinerziehende also
weniger Talent zur Kindererziehung? Wohl kaum. Aber wer sich ohne
Partner um Kinder kümmern und für den Lebensunterhalt sorgen muss,
ist schnell überfordert.

Der Ausbau der Kinderbetreuung kann die Probleme lindern und muss
so vorangetrieben werden, dass Rechtsansprüche nicht nur auf dem
Papier bestehen. Wahr ist aber auch: Betreuungsangebote können Eltern
entlasten, aber nie aus der Verantwortung entlassen.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Lausitzer Rundschau: Woidke wird es schwer haben 
 
Zum Rücktritt von Matthias Platzeck Neue OZ: Kommentar zu Matthias Platzeck
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.07.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 917831
Anzahl Zeichen: 1703

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 393 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Kindererziehung/Jugendämter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankenkassen: Verwässerung der Gesundheitsreform würde zu höheren Beiträgen führen / GKV-Chef Blatt: "Einsparungen bei Pharma und Ärzten nicht zurücknehmen!" "Kliniken dürfen s ...
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell

Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt

"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Trinkwasserleitungen aus Blei ...
Kein Anlass zur Panik Sozialministerin Cornelia Rundt verpackte die Nachricht in eine relativ zurückhaltende Formel: Es gelte, den Austausch von Bleileitungen in Haushalten zu beschleunigen. Man kann es auch krasser formulieren: Ab Dezember dieses Jahres ist praktisch Schluss mit Trinkwa

Neue OZ: Kommentar zu Matthias Platzeck ...
Respektabler Schritt Wenn ein Spitzenpolitiker aus "gesundheitlichen Gründen" zurücktritt, ist diese Angabe nicht selten vorgeschoben. Bei Matthias Platzeck jedoch ist das anders: Der verdiente SPD-Mann musste bereits 2006 wegen seiner Gesundheit vom Bundesvorsitz seiner Partei zur

Lausitzer Rundschau: Woidke wird es schwer haben Zum Rücktritt von Matthias Platzeck ...
Es ist das Ende einer Ära. Mehr als elf Jahre war Matthias Platzeck Ministerpräsident von Brandenburg. An allen Regierungen, die das Land seit der deutschen Einheit hatte, war er beteiligt. Jetzt kündigt er seinen Rücktritt an. Das ist eine Zäsur. Eine Zäsur, die gerade noch so zum rechten

Weser-Kurier:Über den Rücktritt Matthias Platzecks schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 30. Juli 2013: ...
Schon ein kurzer Blick auf Matthias Platzecks Krankengeschichte zeigt, dass sich Brandenburgs Ministerpräsident in den elf Jahren seiner Amtszeit gewiss niemals geschont hat: zwei Hexenschüsse, zwei Lungenentzündungen, zweimal Probleme mit dem eingeklemmten Ischias-Nerv, zahlreiche Grippe-Inf


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z