Neue OZ: Kommentar zu Dümmer See
ID: 918596
Bitte nicht schon wieder! Der Stotterstart der rot-grünen
Landesregierung in Sachen Dümmer-Sanierung lässt Erinnerungen wach
werden: Mehrfach sind Rettungspläne für Niedersachsens zweitgrößten
See in ministerialen Schubladen verstaubt und die Anwohner mit ihren
Problemen alleingelassen worden. Statt das Algenproblem bei der
Wurzel zu packen, wurde über Jahre mit Millionenbeträgen nur
notdürftige Flickschusterei betrieben. Was für eine Verschwendung von
Geld und Zeit!
Jetzt drängt sich der Eindruck auf, dass der Elan in Hannover
schon wieder verflogen ist. Die abgewählte schwarz-gelbe
Landesregierung hatte zuletzt ordentlich aufs Tempo gedrückt und in
einer ihrer letzten Amtshandlungen den Weg frei gemacht für
Millionenmaßnahmen - gebündelt in einem 17 Punkte umfassenden
Katalog. Angesichts dessen wirken die 360 000 Euro, um die jetzt
zwischen den mittlerweile grün geführten Ministerien gestritten wird,
lächerlich.
Dabei geht es aber nicht nur um die Summe, sondern auch um ein
Signal in Richtung Bauern: dass sie nicht mehr nur als
Problemverursacher verstanden werden, sondern auch als Partner bei
der Problemlösung. Das ist ein erster Schritt. Die rot-grüne
Regierung muss den 17-Punkte-Plan konsequent umsetzen. Daran hängt
nicht nur das Schicksal des Sees, sondern eine ganze Tourismusregion.
Auch deswegen sei das Land als Eigentümer des Sees daran erinnert:
Eigentum verpflichtet.
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Datum: 30.07.2013 - 22:00 Uhr
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