Rheinische Post: Kommentar: Weises Berlusconi-Urteil
ID: 920164
worden, ein Steuerbetrüger zu sein. Aber der eigentlichen Strafe,
einem politischen Ämterverbot, entgeht er. Es ist ein typisch
italienisches Urteil und auch ein politisch weises. Die Straftat wird
zwar geahndet, zugleich aber auch das Schreckensszenario einer
Regierungskrise vertrieben. Denn damit wäre unmittelbar zu rechnen
gewesen, wäre Berlusconi mit einem Politik-Bann belegt worden. Seine
Partei ist wichtigster Koalitionspartner des sozialistischen
Ministerpräsidenten Letta. Erneutes Chaos an der Staatsspitze ist
aber so ziemlich das Letzte, was Italien gebrauchen kann. Das Land
steckt weiter tief in der Rezession, die Bewältigung der
Schuldenkrise macht kaum Fortschritte, von der Umsetzung von Reformen
ganz zu schweigen. Das alles dürften die Richter bei ihrem Urteil mit
berücksichtigt haben. Berlusconi hat also in gewisser Weise von der
desolaten Lage Italiens profitiert, für die er selbst zuallererst mit
verantwortlich ist. Man mag das für pervers halten und für ungerecht.
Aber für Italien ist es das wohl am wenigsten schädliche Urteil.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.08.2013 - 21:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 920164
Anzahl Zeichen: 1346
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 166 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Weises Berlusconi-Urteil"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema NSA-Spähprogramme ...
Mit jeder neuen Enthüllung der NSA-Spähaktivitäten gerät die US-Regierung weiter in die Defensive. Nachdem nun Einzelheiten über die Kapazitäten des Überwachungs-Programms »X-Keyscore« durchsickerten, verhärtet sich der Verdacht, die Regierung enthalte wesentliche Informationen vor un
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hochschulen Sachsen-Anhalt/Studenten-Ansturm ...
Niemand kann es derzeit seriös abschätzen. Aber es ist möglich, dass zum Wintersemester tausende Abiturienten aus dem Westen an Sachsen-Anhalts Hochschulen drängen. Da kann man nur sagen: je mehr, desto besser. Umso größer ist die Chance auf Heilung für Sachsen-Anhalts Krankheit: den elend
Mitteldeutsche Zeitung: zu Deichbau Halle ...
Der Streit um den Bau eines Deichs in Halle ist mehr als ein Gerangel zwischen Behörden bei der Umsetzung eines wichtigen Projekts. Es geht um die Grundsatzfrage, wie Probleme rechtssicher gelöst werden und betroffenen Menschen keine Nachteile entstehen. Halles Oberbürgermeister Bernd Wiega
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu BGH-Entscheidung: ...
Schon die schiere Existenz von Gerichten hält viele davon ab, sich vertraglichen Pflichten zu entziehen, und trägt damit entscheidend zur Rechtssicherheit bei. Der Staat will Trittbrettfahrer nicht auch noch belohnen, die den Rechtsstaat bei Bedarf nutzen wollen, ohne sich an dessen Kosten zu




