Plan reagiert auf Taifun auf den Philippinen
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Plan reagiert auf Taifun auf den Philippinen
Der Taifun Utor (auch Labuyo genannt) fegte am Montag über Teile der Philippinen. Es war der weltweit stärkste Taifun in diesem Jahr. Plan sendete umgehend Nothilfe-Experten in die am schlimmsten betroffene Region Casiguran in Aurora aus.
Noch fällt es schwer das Ausmaß der Zerstörung abzusehen, da die Kommunikationswege in der betroffen Region größtenteils zerstört sind. Ein Todesopfer ist bestätigt, dutzende Fischer gelten als vermisst. Tausende Menschen wurden vor dem Sturm aus ihren Häusern und Gemeinden evakuiert. Weitere 8.000 Menschen mussten in den Häfen der Insel Luzon bleiben und auf ein Abklingen des Sturms und der damit einhergehenden rauen See warten.
Plan sendete umgehend Experten-Teams in die betroffene Region, um die Lage besser einschätzen zu können. Diese Teams sind unter anderem mit Wasserreinigungsmitteln ausgestattet, damit Familien schnell wieder Zugang zu sauberen Trinkwasser bekommen.
"Unsere Erfahrung aus 50 Jahren Arbeit auf den Philippinen hat uns gelehrt, dass in Notsituationen immer die Verwundbarsten am schlimmsten getroffen werden: Dazu zählen vor allem Kinder, einige sterben. Viele verlieren ihre Eltern, Geschwister oder andere Familienmitglieder. Alles was vertraut und sicher war wird zerstört: Ihre Häuser, Schulen, ihre Lebensgrundlagen.", erklärt die Länderdirektorin von Plan International Philippinen, Carin van der Hor.
In der Vergangenheit hat Plan nach vielen Katastrophen Nothilfe geleistet, zuletzt im Dezember 2012 nach Taifun Bopha. Unter anderem wurden Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und psychologische Unterstützung bereitgestellt.
Die Philippinen sind eines der am schlimmsten von Naturkatastrophen betroffenen Länder der Welt. Im Schnitt treffen jährlich 20 Taifune auf den Inselstaat, zwei bis drei von ihnen verursachen ernsthafte Zerstörung.
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Datum: 12.08.2013 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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