Neue OZ: Gespräch mit Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister
ID: 927072
Teilschuld an Strompreisexplosion
"Viel zu spät aufgewacht" - Forderung nach "großem Wurf" bei
EEG-Reform
Osnabrück.- Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat der
CDU vorgeworfen, die Strompreisexplosion durch das
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu lange ignoriert zu haben. In
einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag)
kritisierte Rösler, viel zu spät seien die zuständigen
CDU-Umweltminister Peter Altmaier und Norbert Röttgen aufgewacht.
Erst Ende 2012 hätten Verhandlungen über eine Preisbremse begonnen,
da aber hätten die rot-grünen Länder mit Blick auf die anstehende
Wahl kein Interesse mehr gehabt. Er habe dagegen schon vor zwei
Jahren auf die drohende Preisexplosion durch die EEG-Umlage
hingewiesen, unterstrich der Wirtschaftsminister. Wenn jetzt auch die
Union von Reformen spreche, sei zumindest das ein guter Fortschritt.
"Wir brauchen einen großen Wurf", forderte Rösler. "Eine
Strompreisbremse mit kleinen Änderungen hier und kosmetischen
Ergänzungen dort reicht nicht aus", kritisierte er Vorstöße von
Altmaier. Nötig sei der Umbau des EEG nach marktwirtschaftlichen
Kriterien. Als einzige Partei habe die FDP mit dem Mengenmodell einen
Entwurf vorgelegt, unterstrich Rösler. Wenn nicht unmittelbar nach
der Wahl gehandelt werde, drohe die Akzeptanz für die Energiewende zu
schwinden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.08.2013 - 05:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 927072
Anzahl Zeichen: 1709
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Gespräch mit Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
"Discounter"-Star Klara Lange über ihre Kurierdienstzeit: "Manche wollten nur eine Banane" / Schauspielerin erlebte kuriose Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln ...
Eine Banane oder eine Flasche Wasser - mehr landete nach den Worten von Schauspielerin Klara Lange bei manchen Lieferdienst-Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln nicht im Einkaufskorb. "Die Leute wollten testen, ob wir wirklich so schnell da sind", sagte die 28-Jährige der &
Sparpläne von VW: Linken-Chef kritisiert "profitgierige Konzernspitze" / Luigi Pantisano vor VW-Aufsichtsratssitzung: "Management kennt keine Verantwortung" ...
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der L
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Chef der Piratenpartei Schlömer setzt auf Europawahl im nächsten Jahr ...
Der Chef der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hielte eine Niederlage seiner Partei bei der Bundestagswahl nicht für einen großen Schaden. "Ich würde mir wünschen, dass wir jetzt einziehen", sagte er der Stuttgarter Zeitung (Donnerstagausgabe). "Aber wenn nicht, träte kein groß
Neue OZ: Kommentar zu Ausländer / Asyl ...
Solidarität gefragt Die Reaktion des Bundesinnenministers auf die steigende Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist nichts anderes als populistisches Stammtischgerede in Wahlkampfzeiten. Alarmierend nennt Hans-Peter Friedrich die Entwicklung - das klingt nach Gefahr und Unsicherheit für d
Neue OZ: Kommentar zuÄgypten / Unruhen ...
Gefährlicher Rachedurst Kompromisslos und brutal haben Ägyptens Generäle ihre Macht demonstriert und die Protestlager der Anhänger des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi geräumt. Das Militär hat sich taub gestellt für internationale Vermittlungsbemühungen und mäßigende Stimmen
Neue OZ: Kommentar zu Arbeit / Soziales ...
Ein Meilenstein Über mangelnden Rückenwind aus Niedersachsen kann sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nicht beklagen. Ministerpräsident Stephan Weil und sein Wirtschaftsminister Olaf Lies haben am Mittwoch keine Chance ungenutzt gelassen, den Mindestlohn als Wunderwaffe gegen den Miss




