Willkommen Canon, tschüss Ricoh ? fliegender Herstellerwechsel bei printvision
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Systemhaus printvision AG stellt Hersteller auf den Prüfstand
Von Zeit zu Zeit ist es für ein Systemhaus lebensnotwendig, zu überprüfen, ob Produkte und Dienstleistungen noch marktgerecht sind und zu den Unternehmenszielen passen. Auch die Überprüfung der Herstellerpartner gehört dazu - bei printvision waren das bislang Ricoh, Samsung, Kyocera, Oki. Schließlich bilden deren Lösungen das Rückgrat des Systemhausgeschäfts und der Handelstätigkeit des Systemhauses. "Wir wollen unser Wachstum in der Region München forcieren und haben uns dahingehend umgeschaut, welcher Hersteller in unserem Markt wie stark vertreten ist", erklärt Martin Steyer, Vorstand der printvision AG.
Er reservierte dieser Aufgabe volle drei Monate: Es wurde abteilungsübergreifend ein Bewertungsformular für die Kategorien Vertrieb, Verwaltung und Technik entwickelt. Die gesamte Belegschaft war aufgefordert, die Qualität der Zusammenarbeit mit den bestehenden Partnern zu bewerten. Über neue Hersteller, mit denen printvision noch keine Erfahrung hatte, bat das Systemhaus Fachhandelskollegen um Unterstützung. Kriterien waren etwa Liefergeschwindigkeit, Verbindlichkeit, Freundlichkeit, Serviceorientierung und die Gretchenfrage: Wie hält es der Hersteller mit seiner Verpflichtung dem Fachhandel gegenüber? Von März bis Juni nahmen sich die Freisinger für ihre Brautschau Zeit.
Canon überzeugte auf allen Ebenen
"Canon verfügt im Raum München über eine sehr große Kundenbasis und hat richtig Spaß am indirekten Handel", lobt Steyer. "Gerade letzteres ist für ein Systemhaus essenziell, denn nur dann bleiben Kunden auch Kunden des Resellers." Das bedeutete Platz eins in der Auswahlliste, denn gerade der Markt der Druckerdienstleistungen ist stark vom Direktvertrieb dominiert. Canon ist laut Steyer der einzige große A-Brand im Druckerbereich, der den indirekten Vertrieb über Händler aktiv ausbaut und kleine sowie mittlere Unternehmen bereitwillig an regionale akkreditierte Partner abtritt. "Der eigene Vertriebsschwerpunkt von Canon liegt in Deutschland einzig auf den großen Top-Unternehmenskunden, so sollte es auch sein."
Überzeugt hat auch der vielversprechende Produktmix, der durch den Zusammenschluss mit OCÉ Deutschland im letzten Jahr zustande kam. Produktions- und Large-Format-Druck passen ideal ins printvision-Portfolio. Dazu können die Kunden im Canon-Showroom in Poing, von Freising aus gesehen ein Katzensprung, die Systeme live erleben.
"Wir konnten mit printvision einen sehr leistungsfähigen Partner gewinnen, der ein enormes Potenzial bringt", erklärt Fabian van Hoegee, Direktor des Canon Partner Channels in Deutschland. "Zusammen werden wir unsere Präsenz im Raum München weiter ausbauen."
printvision sagt Ricoh und Samsung ade
Zu viele Herstellerpartner sind allerdings für ein Systemhaus auch nicht zielführend aufgrund des hohen Schulungs- und Serviceaufwands. Mit zwei großen A-Brands lassen sich alle Nischen abdecken. Die Entscheidung für den neuen Kandidaten Canon bedeutet deshalb gleichzeitig das Aus für zwei andere Partner in der Herstellerkollektion: printvision trennte sich von Samsung und nach zehnjähriger Partnerschaft löste sich auch das Gespann printvision-Ricoh auf.
printvision wurde 1994 als B&K Büromaschinen und Kopiergeräte in Freising gegründet. 2005 verschmelzen B&K, Comtex und Steyer Printvision zur printvision GmbH. 2011 wird das Unternehmen zur AG. printvision bedient heute über 2.500 Kunden aus der Region rund um München mit Drucklösungen verschiedenster Druckerhersteller wie Canon, Kyocera oder Oki. Reparaturleistungen sowie Beratung zu Dokumenten- und Workflow-Lösungen gehören ebenfalls zum Leistungsportfolio.
Das Unternehmen beschäftigt 27 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende und erwirtschaftete 2012 4,4 Millionen Umsatz.
www.printvision.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
printvision wurde 1994 als B&K Büromaschinen und Kopiergeräte in Freising gegründet. 2005 verschmelzen B&K, Comtex und Steyer Printvision zur printvision GmbH. 2011 wird das Unternehmen zur AG. printvision bedient heute über 2.500 Kunden aus der Region rund um München mit Drucklösungen verschiedenster Druckerhersteller wie Canon, Kyocera oder Oki. Reparaturleistungen sowie Beratung zu Dokumenten- und Workflow-Lösungen gehören ebenfalls zum Leistungsportfolio.
Das Unternehmen beschäftigt 27 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende und erwirtschaftete 2012 4,4 Millionen Umsatz.
www.printvision.de
Datum: 16.08.2013 - 10:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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