Badische Neueste Nachrichten: Das Engagement schwindet
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ist groß - und die Bereitschaft, sich in der Politik zu engagieren,
schwindet rasant. Seit 1995 hat alleine die SPD fast 360 000 Genossen
verloren. Dass sie die CDU im Juni dennoch als mitgliederstärkste
Partei abgelöst hat, liegt allerdings weder an der Strahlkraft ihres
Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück noch an der allgemeinen politischen
Großwetterlage. Der Union laufen, schlicht und einfach, noch mehr
Mitglieder davon als der Sozialdemokratie. Vor allem viele stramme
Konservative fühlen sich in Angela Merkels runderneuerter CDU nicht
mehr zu Hause, die mal eben schnell die Wehrpflicht und die
Hauptschule abschafft und die Atomenergie gleich mit. Die Kanzlerin
allerdings wird sich auch davon nicht beirren lassen. In ihrer Partei
ist weit und breit niemand in Sicht, der ihr in irgendeiner Form
gefährlich werden könnte, und schon gar niemand vom konservativen
Flügel. Die hohen Umfragewerte allerdings, die sie nun vermutlich in
ihre dritte Amtszeit tragen, sind vor allem Ausdruck ihrer ganz
persönlichen Popularität. Eine CDU mit Thomas de Maizière oder Ursula
von der Leyen als Spitzenkandidat oder Spitzenkandidatin käme
vermutlich kaum auf 40 Prozent und mehr. Der Realitätsschock steht
der Union nämlich erst noch bevor - der Tag, an dem Angela Merkel
eine Wahl verliert oder sich aus anderen Gründen aus der
Bundespolitik verabschiedet. Während die Mitgliederstatistiken von
Union und SPD wenig über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse
zwischen den großen Parteien aussagen, stehen sie bei den kleinen in
direktem Zusammenhang mit ihrer politischen Arbeit. Die einen, die
Grünen, haben nicht zuletzt durch den Fukushima-Faktor als einzige
Partei Mitglieder dazugewinnen können. Die anderen, die Liberalen,
sind nach einer verkorksten Legislaturperiode nicht nur in den
Umfragen tief gefallen, sondern haben auch überdurchschnittlich viele
Mitglieder verloren.
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Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
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Datum: 16.08.2013 - 19:55 Uhr
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