Rettung der Restaurant-Bären im Kosovo beschlossen

Rettung der Restaurant-Bären im Kosovo beschlossen

ID: 930452

Bären finden neue Zuflucht im Bärenpark Prishtina



(firmenpresse) - Die Münchner Kanzlei für Intellectual Property Franke & Partner Patent- und Rechtsanwälte (www.franke-ip.com) hat im Herbst 2012 einen internationalen Regierungsvertrag zwischen der Stiftung Vier-Pfoten, dem Umweltminister des Staates Kosovo und der Stadt Prishtina ausgehandelt, welche es Vier-Pfoten ermöglicht, als einzige Organisation im Kosovo Braunbären-Gehege zu unterhalten.

In einem eigens von der Stadt Prishtina angepachteten, etwa 16 Hektar großen Grundstück hat Vier-Pfoten hierzu nun ein Bärengehege eingerichtet, in welchem die aus privater Haltung stammenden Bären aufgefangen werden können. Das Gehege umfasst derzeit 13 Braunbären auf 16 Hektar Waldfläche und befindet sich etwa 20 Kilometer von Prishtina entfernt. Für das kommende Jahr beabsichtigt Vier-Pfoten zudem, neben dem Gehege ein neues Schulungszentrum zu errichten, um die kosovarische Bevölkerung für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

Rechtsanwalt Dr. Bernd Franke, Partner der Kanzlei und Leiter des Teams, welches die Verträge ausgearbeitet hat, sagte hierzu: „Die besondere Schwierigkeit des gemeinsam mit der österreichischen Botschaft initiierten Projektes war es dabei, die richtigen Personen aus administrativen Stellen im Kosovo, der Tierschutzorganisation Vier-Pfoten, der internationalen NATO-Schutztruppe KFOR, der EU-Mission EULEX und der kosovarischen Polizei zusammenbringen. Bei der Rettung der Restaurant-Bären musste ein schnelles und koordiniertes Vorgehen sichergestellt werden.“ Viele Besitzer wehrten sich zunächst heftig gegen die Enteignung ihrer Bären. Die Rettungsaktion wurde umso tragischer, als ein Bärenbesitzer in Mitrovica zwei seiner privat gehaltenen Bären kurzerhand tötete.

Seit Herbst 2010 ist die Privathaltung von Bären im Kosovo gesetzlich verboten. Die Tiere, welche in freier Natur oftmals in jungen Jahren von ihren Eltern entrissen und dann für kommerzielle Zwecke in Restaurantbetrieben in kleinen Käfigen gehalten wurden, dienten vor allem dem kommerziellen Zweck, viele Besucher für den Restaurantbetrieb anzulocken. Eine artgerechte Haltung ist so nicht möglich.



Das gesamte Projekt wird energisch unterstützt durch den kosovarischen Umweltminister Dr. Dardan Gashi sowie durch das österreichische Botschafterehepaar im Kosovo, Roswitha und Dr. Johann Brieger.

„Wir sind stolz darauf, das rechtliche Fundament dafür gelegt zu haben, dass sämtliche der verbleibenden Restaurant-Bären eine neuen Unterkunft gefunden haben und die private Bärenhaltung damit im Kosovo insgesamt de facto abgeschafft wurde“, so Dr. Dirk Franke, Managing Partner der Kanzlei Franke & Partner. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Datum: 21.08.2013 - 17:12 Uhr
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