Neue OZ: Gespräch mit Bernd Riexinger, Parteichef Die Linke
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Offenbarungseid
Parteichef Riexiniger kritisiert Politik als "Fass ohne Boden" -
Vermögensabgabe und Enteignung in Höhe von 50 Prozent gefordert
Osnabrück.- Die Linke hat das von Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) in Aussicht gestellte dritte Hilfsprogramm für
Griechenland scharf kritisiert. In einem Gespräch mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte Parteichef Bernd Riexinger:
"Schäuble hat für Merkel den Offenbarungseid geleistet: Die verfehlte
Griechenland-Politik der Bundesregierung wird für den Steuerzahler
zum Fass ohne Boden."
Riexinger betonte, über neues Geld könne man erst reden, wenn zwei
Bedingungen erfüllt seien. "Erstens muss Griechenland eine
50-prozentige Solidarabgabe für alle Vermögen über eine Million
einziehen. Zweitens müssen alle griechischen Auslandsvermögen und
Immobilien über eine Million Euro eingefroren und mit der
griechischen Steuersünderliste abgeglichen werden", sagte er. "Wo es
Treffer gibt, wird das Vermögen eingezogen."
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Datum: 23.08.2013 - 05:30 Uhr
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