Neue OZ: Interview mit der Schauspielerin Anna Schudt

Neue OZ: Interview mit der Schauspielerin Anna Schudt

ID: 931402
(ots) - Anna Schudt: Durchschlafen war einmal

Kleine Söhne lassen der Schauspielerin keine Nachtruhe - Probleme
mit der Thematik des Dortmunder "Tatorts" - Verständnis für die
Grünen-Forderung nach Vegetariertag

Osnabrück.- Anna Schudt, Schauspielerin, weiß gar nicht mehr, wie
es ist, eine ganze Nacht lang nicht aufstehen zu müssen. "Ich schlafe
schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr durch," sagte die 39-Jährige
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Schudt, die seit
2010 mit dem Schauspieler Moritz Führmann verheiratet ist, hatte in
den vergangenen beiden Jahren zwei Söhne zur Welt gebracht. Mit den
unruhigen Nächten hat sie sich längst arrangiert: "Irgendwie geht das
schon, ich habe mich daran gewöhnt. Außerdem sind es keine langen
Wachphasen, die ich habe."

Schwieriger ist es für die dreifache Mutter und Darstellerin der
Dortmunder "Tatort"-Kommissarin Martina Bönisch, wenn es im Krimi um
Kindsmord und Missbrauch geht - wie in der gerade abgedrehten vierten
Folge aus Dortmund: "Ich mag das alles überhaupt nicht. Krimis mit
dieser Thematik häufen sich ja immer mehr, und ich finde es ungeheuer
schwierig, damit umzugehen. Wenn man sich vorstellt, was da passiert,
müsste man eigentlich sofort Aktivistin werden. Gott sei Dank gibt es
Auflagen, dass wir da nicht alles zeigen dürfen."

Höchst angenehm hingegen hat Schudt die Dreharbeiten zur neuen
ZDF-Krimireihe "Mordshunger" erlebt, die in ländlicher Umgebung des
Bergischen Landes stattfanden: "Das Arbeiten ist total konzentriert.
Man wird nicht gestört und stört niemanden. Alle sind gewarnt,
freundlich und positiv gestimmt - in der Stadt dagegen muss man
Straßen sperren und nervt die Leute. Da sieht man zu, dass man
schnell fertig ist, während man sich auf dem Land in der Drehpause
mal ein Stündchen auf die Wiese setzt. Das ist einfach viel


entspannter."

Dass sie in ihrer Rolle der kriminalistisch veranlagten Köchin
Britta Janssen deftige Fleischgerichte wie Saueuter, Schweinshaxe und
Bierschinken servieren muss, stört die Vegetarierin nicht weiter:
"Von so etwas wird mir nicht übel. Ich koche ja auch für meinen
großen Sohn Fleischgerichte und habe es auch für mich lange genug
getan. Ich ekel mich nicht vor Fleisch, es hat mir auch immer gut
geschmeckt."

Vegetarierin sei sie aus Umweltgründen geworden, betonte Anna
Schudt: "Es ist meine Überzeugung, dass es so nicht funktionieren
kann mit dieser Welt. Die Hähnchen für 1,99 Euro gehen einfach nicht,
das ist doch alles Wahnsinn, aber die Menschen verdrängen es. Und ich
verstehe einfach nicht, dass es eine irrsinnige Welle der Empörung
auslöst, wenn die Grünen mal einen vegetarischen Tag propagieren."



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Michael Ende Hundeschule an neuem Standort: Kurse und Trainingsstunden ab sofort wetterunabhängig
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2013 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 931402
Anzahl Zeichen: 3148

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Kunst und Kultur



Diese Pressemitteilung wurde bisher 245 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Interview mit der Schauspielerin Anna Schudt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor Bumerang-Effekt bei Pflege-Kürzungen / Hauptgeschäftsführer Rock befürchtet Umzüge in unerschwingliche Pflegeheime und mehr Sozialhilfeempfänger ...
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren

Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d

Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Michael Ende ...
Lebendige Zeitdiebe Michael Endes junge Romanheldin Momo kämpft seit 40 Jahren erfolgreich gegen die Zeitdiebe. Das hat sie seit ihrem ersten Erscheinen am 1. September 1973 immer stellvertretend für den Leser getan. Das ist ihm als Zwölfjährigem wohl noch nicht bewusst. Was von dieser Ja

Vorverkauf für die Veranstaltung ?kUNSt gehört die nacht? ...
Soeben hat der Kartenvorverkauf für "kUNSt gehört die Nacht" im Clemens-Sels-Museum Neuss begonnen. Das vielfältige Event für Jugendliche und junge Erwachsene findet am Samstag, dem 21. September 2013, von 19 bis 24 Uhr bereits zum dritten Mal statt. Rund 20 junge Kunst- und Desig

Jüdischer Friedhof in Bovenden erfährt Unterstützung ...
Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) auch 2013 die Natursteinarbeiten an den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs in Bovenden im Landkreis Göttingen mit 10.000 Euro, deren Restaurierung damit zum Abschluss kommt. Der entsprechende Fördervertrag e

Republik der Sündenböcke - Eine Reise durch ein (un)politisches Land ...
Fast die Hälfte aller Wahlberechtigten verweigert den Parteien in Deutschland ihre Stimme. Besteht unsere Demokratie nur noch auf dem Papier? Ein neues Buch aus dem Driediger Verlag räumt mit der Mär von der Politikmüdigkeit der Bürger auf. Die Demokratie selbst befindet sich am Abgrund. "


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z