?Kabelbeißer? nervt Millionen Autofahrer
ID: 93233
"Kabelbeißer" nervt Millionen Autofahrer
ADAC: Hausmittel gegen Marderbefall meist ohne Wirkung
Rund 160 000 Schäden entstehen jährlich durch Marderbisse an Pkws. Die ADAC-Straßenwacht verzeichnete im Jahr 2008 um die 15 000 Einsätze als Folge von angeknabberten Zündkabeln, Bremsschläuchen und Gummidicht-ungen. Dadurch fallen jährlich Reparaturkosten in Millionenhöhe an. Während unmittelbar beschädigte Teile am Auto in der Regel durch die Kfz-Teilkasko-versicherung gedeckt sind, werden mögliche Folgeschäden an Motoren, Antriebswellen und Katalysatoren meist nicht übernommen. Einige Versicherungsunternehmen bieten mittlerweile Zusatztarife als Ergänzung zur Teilkas-koversicherung an, die auch für Folgeschäden aufkommen.
Steinmarder, nachtaktiv und allesfressend, richten vor allem im Frühsommer, während der Paarungszeit ab Ende Juni, den größten Schaden an Autos an. Motorräume sind für die Tiere beliebte Spielplätze. Dabei werden weiche Kunststoff- und Gummiteile wie Zündkabel, Stromleitungen bzw. deren Isolierung und Bremsschläuche angenagt und teilweise regelrecht zerfetzt. Nach einem Marderbefall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der den Motorraum untersucht und eventuell eine Motorwäsche durchführt. Diese entfernt alle Gerüche, die den Marder anlocken und in Beißwut versetzen.
Alternativ zur Motorwäsche und teuren Zusatzversicherung greifen Fahrzeughalter oftmals auf eine Reihe von Hausmitteln zurück. Die Abwehrmaßnahmen, die allesamt nicht zuverlässig sind, reichen dabei von Hundehaaren und WC-Steinen über Maschendraht im Motorraum bis hin zu tickenden Weckern.
Deutlich wirksamer zeigen sich Elektroschockgeräte als Marderschreck, die mit metallischen Kontaktplättchen unter Hochspannung arbeiten (Weidezaunprinzip). Sie werden an möglichen Marder-Einstiegsstellen angebracht. Bei Berührung gibt es einen Stromschlag, der zwar für Mensch und Tier ungefährlich ist, den Marder jedoch verscheucht. Ebenfalls hilfreich sind Ultraschallgeräte, welche die Marder durch Töne von ständig wechselnder Frequenz verjagen. Einbau und Anschluss sind ohne großen Aufwand innerhalb weniger Minuten durchführbar. Nicht empfehlenswert sind Geruchs- und Bitterstoffe, da sich die Tiere sehr schnell an die üblen Duftstoffe gewöhnen. Außerdem reicht meist schon eine Fahrt im Regen und das Duftspray verliert seine Wirkung. Immer gilt: Wer in gefährdeten Gegenden wohnt, sollte sein Auto möglichst in einer geschlossenen Garage parken. Tore auch tagsüber nicht länger offen stehen lassen. Dann hat der Marder erst gar keine Gelegenheit sich einzunisten.
Rückfragen:
Pia Halbig
(089) 7676-2632
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.06.2009 - 13:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 93233
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 400 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"?Kabelbeißer? nervt Millionen Autofahrer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ADAC (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Mineralölunternehmen haben das Ende des Tankrabatts zum 1. Juli vorweggenommen und die Kraftstoffpreise bereits am Vortag kräftig erhöht. Wie der ADAC mitteilt, kostete Super E10 am 30. Juni, dem letzten Tag des Tankrabatts, 1,923 Euro je Liter - das waren 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch de
Hitzewelle sorgt für starken Anstieg der Pannen / ADAC registriert während der heißen Phase über 20 Prozent mehr Einsätze / Digitaler Pannennotruf wird immer beliebter ...
Die Hitzewelle mit Temperaturen über 30 Grad hat für einen deutlichen Anstieg der Autopannen gesorgt. Allein an den vergangenen zwei Wochenenden musste die ADAC Pannenhilfe von Freitag bis Sonntag rund 70.000 Einsätze absolvieren. Insgesamt stieg das Pannenaufkommen während der elftägigen Hitze
ADAC Test zeigt: Gesetzlich vorgeschriebener Lkw-Unterfahrschutz nahezu wirkungslos / Zulassungsvoraussetzungen nicht ausreichend / Notbremsassistent am Stauende hilft nur bedingt ...
Lkw in ganz Europa müssen mit einem Unterfahrschutz versehen sein. Dieser soll verhindern, dass Pkw bei einem Auffahrunfall unter den Lkw rutschen. Diese Unfälle enden besonders häufig tödlich, da die Fahrtgastzelle stark deformiert wird und Schutzsysteme wie Gurt oder Airbag ihre Wirkung nicht
Weitere Mitteilungen von ADAC
Tiefensee: Offensive für Elektromobilität in ganz Deutschland ...
Modellregionen für Pilotprojekte ausgewählt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute die acht Regionen bekannt gegeben, in denen Pilotprojekte mit Mitteln des Förderprogramms "Modellregionen Elektromobilität" starten werden. Aus 130 Bewerbungen haben sich Berlin/Potsdam, Br
70 Millionen 'Drahtesel' werden in Deutschland gesattelt ...
den - Das Fahrradfahren erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Europäischen Tag des Fahrrades am 3. Juni 2009 mitteilt, standen zu Beginn des Jahres 2008 rund 70 Millionen Fahrräder in den privaten Haushalten Deutschlands. Nach den aktuellen E
Logistikkonjunktur abermals schwächer, aber nicht mehr im freien Fall ...
L/DIW Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2009: Erwartungen hellen sich auf Die deutsche Logistikkonjunktur hat sich im zweiten Quartal weiter abgeschwächt. Allerdings hat sich der freie Fall, der noch im Winter zu beobachten war, nicht fortgesetzt. Der BVL/DIW Logistikindikator gab gegenüber d
Koalition muss Prinzipienstreit beenden und sich auf Opel-Rettung konzentrieren ...
"Jetzt muss sich zeigen, ob die Treuhand-Lösung für Opel hält, was die Bundesregierung verspricht", erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Faktion DIE LINKE, Bodo Ramelow, zum Insolvenz-Antrag des Opel-Mutterkonzerns General Motors in den USA. "Nun gibt es keine Ausrede mehr




