neues deutschland: Drohnen-Koalition
ID: 932823
Drohne Euro Hawk ausgestanden zu haben, droht ihm nun neues Ungemach.
Medien und Oppositionspolitiker werfen dem CDU-Mann vor, den Kauf von
Marinehubschraubern zu planen, die von der Bundeswehr als
»ungeeignet« eingestuft wurden. Der Verdacht, dass bei diesem
Rüstungsgeschäft wieder einmal der europäische Konzern EADS bevorzugt
wurde, liegt nahe. SPD und Grüne sind deswegen empört. Sie sorgen
sich um die »operationelle Einsatzfähigkeit der Marine« und ein
Geschäft, das »nicht im Interesse der Soldaten« sei. Als Konsequenz
aus dem Euro-Hawk-Debakel versprechen nun sowohl die Bundesregierung
als auch die Oppositionsparteien, mit unterschiedlichen Mitteln
künftig die Anschaffung von Kriegsgeräten genauer zu überprüfen. Der
Nutzen von Spionagedrohnen und Kampfhubschraubern steht bei Rot-Grün
und Schwarz-Gelb aber wohl grundsätzlich nicht zur Debatte. Zwar
geben sich SPD und Grüne nun Drohnen-kritisch, aber sie haben einst
selber die Beschaffung einer Aufklärungsdrohne für die Bundeswehr auf
den Weg gebracht. In Zeiten, in denen Kriegseinsätze der Bundeswehr
von der Mehrheit der Parlamentarier als Normalität angesehen werden,
sorgen sich die meisten Politiker vielmehr um die Kosten für die
Kriegsgeräte als um die Kriege selbst, für die sie einmal eingesetzt
werden könnten. Deswegen ist aus friedenspolitischer Sicht seit der
Debatte über die Drohne Euro Hawk nichts gewonnen worden.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.08.2013 - 18:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 932823
Anzahl Zeichen: 1723
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 151 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Drohnen-Koalition"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Verantwortungsloses Handeln / Günther Oettinger erwartet Milliardenhilfsbetrag für Griechenland ...
"Oettinger versucht, die Beträge kleinzureden und den Eindruck zu erwecken, eine zweistellige Milliardensumme sei aus der Portokasse zu zahlen - als handele sich dabei um Peanuts. Das ist eine Ohrfeige für alle Rentner, deren schmale Rentenerhöhung von Teuerung und Niedrigzins aufgefresse
Das Erste, Montag, 26. August 2013, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Jan van Aken, Stellv. Fraktionsvorsitzender Die Linke, Thema: Giftgaseinsatz Syrien 8.10 Uhr, Markus Löhning, FDP, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, Thema: Syrien Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101 Agentur Ulrike Boldt, T
Rheinische Post: Obamas Syrien-Falle = Von Helmut Michelis ...
Syriens Regierung hat der Untersuchung des angeblichen Giftgas-Angriffs zugestimmt. Das könnte dem massiv verstärkten internationalen Druck geschuldet sein oder ist vielleicht doch ein Hinweis darauf, dass Rebellen die Kampfstoffe eingesetzt haben, um ein Eingreifen der USA zu ihren Gunsten zu
Lausitzer Rundschau: Wahrheit und Wahlkampf - Der Streit um neue Griechenland-Hilfen ...
Wahlkampftaktisch ist es zweifellos klüger so zu reden wie Angela Merkel oder Philipp Rösler: Abwarten, 2014 läuft das Griechenland-Rettungspaket aus, erst dann kann man sehen, ob und wie viel nachgeschossen werden muss. Bloß jetzt nicht die Euro-Skeptiker mobilisieren, die in der Bevölkerun




