Berufliche Auszeit und Mutterschaft müssen keinen Karriereknick bedeuten
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Berufliche Auszeit und Mutterschaft müssen keinen Karriereknick bedeuten
- 64 Prozent der mittelständischen Unternehmen machen gute oder sehr gute Erfahrungen mit berufstätigen Müttern
- Gute Vorbereitung ist ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche und schnelle Wiedereingliederung in den Berufsalltag
Düsseldorf, 3. Juni 2009 - Familie und Beruf sind vereinbar: Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber die Elternzeit gut vorbereiten, verhindert dies den Karriereknick für Mütter. Immerhin kehren 84 Prozent der berufstätigen Frauen nach einer Auszeit problemlos ins Berufsleben zurück. Dies ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Personaldienstleisters DIS AG, die im April und Mai durchgeführt wurde. Befragt wurden 103 kleine und mittlere Unternehmen sowie 502 weibliche Angestellte, die in den vergangenen fünf Jahren ein so genanntes Sabbatical einlegten. Die große Mehrheit von ihnen übt eine qualifizierte oder verantwortliche Tätigkeit aus oder nimmt sogar umfassende Führungsaufgaben wahr. Gut die Hälfte hat Abitur oder einen Hochschulabschluss.
Als Grund für die Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit gab über die Hälfte der befragten Frauen "mehr Zeit für die Familie" an: 59 Prozent nahmen Eltern- oder Pflegezeit. Die durchschnittliche Dauer betrug dabei rund 19 Monate. Weitere Gründe waren Weiterbildung und Erwerb einer Zusatzqualifikation oder auch Hausbau, Neubesinnung und Erholung.
Auf Arbeitgeberseite machen zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland gute oder sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeiterinnen, deren Kinder jünger als 18 Jahre sind. Dabei schätzen die Unternehmer vor allem die Flexibilität der Mütter und ihre hohe Motivation. Acht von zehn Unternehmen garantieren aus der Elternzeit zurückkehrenden Frauen einen Arbeitsplatz.
Allerdings ist gute Vorbereitung wichtig für die erfolgreiche und schnelle Wiedereingliederung. Die Rückkehr schon vor der Unterbrechung der Berufstätigkeit gemeinsam zu planen und den Kontakt auch während der Auszeit zu pflegen, ist sowohl für Arbeitnehmerinnen als auch für Arbeitgeber sinnvoll. So bieten acht von zehn Unternehmen Müttern nach der Auszeit flexible Arbeitszeiten an. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmerinnen erhielten bei ihrer Rückkehr in den Beruf eine umfassende Einarbeitung. Regelmäßige Feedbackgespräche führten die Vorgesetzten in den ersten Monaten mit 34 Prozent der befragten Frauen. Ein Drittel nutzte Gleitzeit, Telearbeit oder Home Office.
Rund zwei Drittel der Frauen, die eine Familienauszeit genommen hatten, kehrten anschließend in dasselbe Unternehmen zurück, in dem sie zuvor gearbeitet hatten, etwa ein Drittel wechselte in ein anderes Unternehmen. "Bei einem Wechsel ist die Vorbereitung des Wiedereinstiegs natürlich schwieriger", sagt Peter Blersch, Vorstandsmitglied der DIS AG. "Doch gerade bei der Vermittlung einer adäquaten Tätigkeit kann ein Personaldienstleister wie die DIS AG optimal unterstützen - nicht zuletzt wegen seines umfassenden Qualifizierungsangebots."
Ermutigend für Berufsrückkehrerinnen ist, dass die große Mehrheit nach der beruflichen Auszeit eine ihrer ursprünglichen Arbeit vergleichbare oder höher qualifizierte Tätigkeit ausübte. Auch Mütter haben hier gute Aussichten: Nach der Familienauszeit wurden 70 Prozent der Frauen für eine vergleichbare, 15 Prozent sogar für eine höher qualifizierte Arbeit eingestellt.
Die komplette Auswertung der forsa-Umfrage sowie Bildmaterial erhalten Sie in unserem Onlinepressezentrum unter http://www.dis-ag.com/cms/disag/de/press/current/women.html
oder direkt über:
DIS AG
Andreas Lehmann
Referent Public Relations
Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
Telefon: 0211 - 53 06 53-759
E-Mail: a-lehmann@dis-ag.com
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Datum: 03.06.2009 - 20:56 Uhr
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