G20-Staaten müssen politische Lösung für Syrien finden
ID: 938477
G20-Staaten müssen politische Lösung für Syrien finden
Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt zum morgigen G20-Treffen in St. Petersburg:
"Wenn sich morgen die 20 mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt in St. Petersburg zusammenfinden, muss das Leiden und Sterben in Syrien das Topthema auf der Agenda sein. Die Weltgemeinschaft darf nicht länger zusehen, wie bei diesem Bürgerkrieg, der längst zu einemStellvertreterkrieg geworden ist, massenhaft Menschen getötet und vertrieben werden und wie durch die größte Flüchtlingskatastrophe desnoch jungen Jahrhunderts alle Nachbarländer und eine ganze Region ins Wanken geraten. Alle diplomatischen Register müssen gezogen werden, um Russland und China zum gemeinsamen politischen Handeln gegenüber Syrien zu drängen. So müssen neue und scharfe Sanktionen, Handels- und Reisebeschränkungen gegen das Assad-Regime, eine mögliche Anklage vor
dem Internationalen Strafgerichtshof sowie eine massive Ausweitung der humanitären Hilfen für Syrien, Jordanien, den Libanon und den Irak beraten und auch beschlossen werden.
Es gibt keine Zwangsläufigkeit für ein militärisches Eingreifen in Syrien, wie es derzeit die amerikanische und auch die französische Regierung darstellen. Die diplomatischen Bemühungen stehen erst am Anfang. Angesichts der Schrecken des Syrienkrieges erwarten die Menschen vor Ort, aber auch überall sonst in der Welt, dass die G20-Staaten alles daran setzen, eine politische Lösung unter Einbeziehung aller Akteure und Kräfte zu ermöglichen. Ich erwarte, dass der G20-Gipfel erst beendet ist, wenn eine harte zivile Reaktion auf die mutmaßlichen Giftgasanschläge des Assad-Regimes gefunden wurde und der Weg zu einer friedlichen Perspektive nicht weiter blockiert wird. Das ist jetzt die Verantwortung der mächtigsten Frauen und Männer, der sie sich durch nichts entziehen können. Syrien braucht keine neuen Bomben, keine weiteren Toten, sondern eine politisch-humanitäre Offensive."
Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1
11015 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/28442130
Telefax: 030/28442234
Mail: presse@gruene.de
URL: http://www.gruene-partei.de
PresseKontakt / Agentur:
Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1
11015 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/28442130
Telefax: 030/28442234
Mail: presse(at)gruene.de
URL: http://www.gruene-partei.de
Datum: 04.09.2013 - 15:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 938477
Anzahl Zeichen: 2486
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 190 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"G20-Staaten müssen politische Lösung für Syrien finden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bündnis 90/Die Grünen (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
20 Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in Kindergärten Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Mathias Wagner, und der Sprecher für frühkindliche Bildung, Felix Martin, haben aktuell ein Kita-Fachkräftegesetz vorgestellt: "In den Kindertagesstätten fehlt es massiv an Erzieherinnen
Neues Videoformat "Otto fragt Felix" gestartet ...
Landtagsabgeordneter erklärt Politik für Kinder Politik ist kompliziert? Nicht für Otto! Der neugierige kleine Otter will es genau wissen und fragt einfach: Was ist eine Partei? Was bedeutet Politik? Und was passiert eigentlich bei der Bundestagswahl? In der neuen Videoserie "Otto fragt F
Beschluss des Parteirats: Nein zu sexualisierter Gewalt, Nein zu Rassismus ...
Wir sind immer noch entsetzt und verurteilen die massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und in anderen deutschen Städten. Sie waren von einer Dimension, die wir bislang in Deutschland so nicht kannten. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gelten den betroffenen Frau
Weitere Mitteilungen von Bündnis 90/Die Grünen
SCHUSTER: Deutschland hilft Syriens Flüchtlingen in Zeiten größter Not ...
Zu den neuen Flüchtlingszahlen aus Syrien erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion Marina SCHUSTER:Mit großer Sorge verfolgen wir, wie sich das dramatische Schicksal der Zivilisten und die humanitäre Katastrophe in Syrien zunehmend verschärft
Sahra Wagenknecht zu Regulierungsvorschlägen der EU-Kommission: Schattenboxen gegen Schattenbanken ...
"Das ist Schattenboxen gegen Schattenbanken. Der Vorschlag der EU-Kommission zur Schaffung einer Kapitalrücklage von Geldmarktfonds kommt zwar aus der Lobbyisten-Hauptstadt Brüssel, riecht aber streng nach City of London", kommentiert Sahra Wagenknecht den Vorschlag des EU-Binnenmark
von Stetten: Schwarz-gelbe Politik für mehr Wettbewerbsfähigkeit ...
Das Weltwirtschaftsforum hat am heutigen Mittwoch seinen Wettbewerbsindex 2013 vorgelegt. Hierzu äußert sich der Vorsitzende des Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian von Stetten: "Im Wettbewerbsindex 2013 ist Deutschland auf einem hervorragenden vierten
Fischbach: Regelsatz-Erhöhung von Hartz IV ist Sozialpolitik mit Sinn und Verstand ...
Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch eine Rechtsverordnung zur Anpassung der Regelsätze für Bezieher der Grundsicherung Hartz IV beschlossen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach: "Die Geldleistung für Bezieher der Gru




