Jetzt geht´s los: "Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten" - Bundesweiter Start der

Jetzt geht´s los: "Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten" -
Bundesweiter Start der Aktionstage - Mehr als 50.000 Kinder sind dabei

ID: 944907
(ots) - Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD und
das Deutsche Kinderhilfswerk rufen zum Start der Aktionstage "Zu Fuß
zur Schule und in den Kindergarten" die Kommunen auf, Straßen
kinderfreundlicher zu gestalten. Nach Ansicht der Verbände muss der
Aspekt der Kinderfreundlichkeit stärker als bisher bei der
Verkehrsplanung berücksichtigt werden.

Die Aktionstage beginnen am Montag, den 16. September und enden
zwei Wochen später am 29. September 2013. Angemeldet haben sich
bundesweit bereits mehr als 50.000 Kinder und eine spontane Anmeldung
auf der Aktionsinternetseite ist immer noch möglich.

Einzigartig an der Aktion ist die bunte Mischung aus
Mitmachprojekten, bei denen die Kinder gemeinsam mit Lehrern,
Erziehern und Eltern sicheres Verkehrsverhalten üben - und dies über
mehrere Tage. Doch nicht nur die Sicherheit wird geschult. Die Kinder
erfahren auch, welche positiven Effekte das Zu Fuß gehen für das
Klima und die Gesundheit hat.

Der Schulweg beziehungsweise der Weg in den Kindergarten ist der
erste Schritt in die selbstständige Mobilität. Dafür müssen Kinder
die Chance erhalten, ihre Wege möglichst früh ohne Elternhilfe
zurückzulegen. "Gerade das tägliche Üben auf den Alltagswegen ist für
die Verkehrssicherheit von Kindern entscheidend. Denn wichtige
Erfahrungen, wie Entfernungen besser einzuschätzen und Gefahren im
Verkehr schneller zu erkennen sowie zu vermeiden, können nicht am
Schreibtisch oder im Auto der Eltern gelernt werden", betont Anja
Hänel, Referentin für Mobilitätserziehung beim VCD. Dass diese
Erfahrungen früh gemacht werden müssen, liegt darin begründet, dass
Kinder ab dem zehnten Lebensjahr zunehmend selbstständig mobil sind.
Spätestens dann müssen sie souverän agieren können.

Viele Schulen und Kitas nutzen die Aktionstage auch, um auf


Missstände vor dem Eingangstor aufmerksam zu machen, wie auf
Autokarawanen, die Verkehrschaos erzeugen und die Übersicht für
Kinder erschweren. "Wir müssen neben den Kindern auch die Eltern in
den Fokus nehmen", erklärt Claudia Neumann, Spielraumexpertin des
Deutschen Kinderhilfswerkes. "Wenn Eltern die Erfolge ihrer Kinder
hautnah miterleben und sehen, welche Freude Kinder beim zu Fuß gehen
haben, dann ist die Bereitschaft groß, das Auto stehen zu lassen. Es
geht nicht darum, die Kinder sich selbst zu überlassen, sondern sie
können und sollten sich mit Mitschülern oder Geschwistern für den
gemeinsamen Schulweg verabreden."

Der VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk empfehlen, in den ersten
Wochen nach der Einschulung die Kinder zu begleiten, um schwierige
Kreuzungen und Strecken anfangs zusammen zu bewältigen. Damit sich
darüber hinaus die Rahmenbedingungen für Fußgänger verbessern, setzen
sich der VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk für Tempo 30 als
Basisgeschwindigkeit in Stadt und Dorf ein. Mehr Informationen dazu
finden Sie unter http://tempo30.vcd.org . Über http://de.30kmh.eu
gelangen Sie zum europäischen Bürgerbegehren für Tempo 30.

Bereits zum siebten Mal wird die Aktion, bei der Kinder und Eltern
die Vorteile des Zufußgehens kennenlernen durchgeführt. Wer jetzt
noch bei "Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten" mitmachen
möchte, meldet sich auf der Aktionsseite www.zu-fuss-zur-Schule.de
an. Hier finden Interessierte auch kostenlose Informationsmaterialien
sowie Spiel- und Aktionsideen.



Pressekontakt:
Rückfragen und Interviewwünsche:

Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin
Telefon: 030/280351-12
presse@vcd.org

Uwe Kamp, Pressesprecher Deutsches Kinderhilfswerk
Telefon: 030/308693-11
Mobil: 0160-6373155
presse@dkhw.de
www.dkhw.de

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Datum: 15.09.2013 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin



Kategorie:

Kommune



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