ZDF mit 11 Produktionen beim Deutschen Fernsehpreis vertreten /
"Unsere Mütter, unsere Väter" und "Das Adlon" als beste Mehrteiler nominiert
ID: 947232
Produktionen für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden. Wie die
Fernsehpreis-Jury am Mittwoch, 18. September 2013, in Berlin
bekanntgab, sind die beiden Dreiteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga"
(Redaktion: Günther van Endert) und "Unsere Mütter, unsere Väter"
(Redaktion: Heike Hempel, Alexander Bickel, Thorsten Ritsch) in der
Kategorie "Bester Mehrteiler" nominiert. Insgesamt sahen im Schnitt
7,14 Millionen Zuschauer die Trilogie über fünf junge Freunde und
ihre Lebensgeschichten von 1941 bis 1945. Den dreiteiligen
Fernsehfilm "Das Adlon. Eine Familiensaga" sahen Anfang dieses Jahres
durchschnittlich 8,57 Millionen (24,1 Prozent Marktanteil) Zuschauer.
Der Deutsche Fernsehpreis wird am 2. Oktober 2013 in Köln verliehen.
"Wir freuen uns sehr über die große Zahl der Nominierungen, die
wir als Bestätigung für die Qualität unserer Programmarbeit sehen.
Ich gratuliere allen Nominierten und bedanke mich für die exzellente
Arbeit, die sie für das ZDF geleistet haben", so ZDF-Intendant Thomas
Bellut.
In der Kategorie "Bester Fernsehfilm" ist das Drama "Der Fall
Jakob von Metzler" nominiert, das die Entführung und Ermordung des
elfjährigen Frankfurter Bankierssohnes Jakob von Metzler erzählt. Den
Fernsehfilm der Woche inszenierte Regisseur Stephan Wagner nach einem
Drehbuch von Jochen Bitzer. In den Hauptrollen spielen Robert Atzorn,
Uwe Bohm und Johannes Allmeyer (Redaktion: Caroline von Senden,
Katharina Dufner).
Für seine Rolle des Polizei-Vizepräsidenten Wolfgang Daschner ist
Robert Atzorn in der Kategorie "Bester Schauspieler" nominiert.
Ebenfalls in der Kategorie sind Volker Bruch und Tom Schilling
nominiert, die in "Unsere Mütter, unsere Väter" die beiden Brüder
Wilhelm und Friedhelm verkörpern. Das Drehbuch schrieb Stefan
Kolditz. Regie führte Philipp Kadelbach.
Die ungewöhnliche Dokureihe "Auf der Flucht - das Experiment" ist
in der Kategorie "Beste Unterhaltung Doku / Dokutainment" nominiert.
In der Dokureihe, die in ZDFneo und im ZDF zu sehen war, haben sich
sechs Protagonisten, unter ihnen Prominente, auf den Weg in die
Ursprungsländer Asylsuchender begeben. Auf ihrer Tour haben sie am
eigenen Leib erfahren, was es heißt, auf der Flucht zu sein.
(Redaktion: Petra Erschfeld, ZDFneo, Ricarda Schlosshan, ZDF).
In der Kategorie "Beste Comedy" sind die Sendungen "Götter wie
wir" und "heute-show" (Redaktion: Stephan Denzer) nominiert. In der
Comedy-Serie "Götter wie wir", die in ZDFkultur gesendet wurde, geht
es um die großen Themen der Menschheitsgeschichte, denen sich das
göttliche Zweigestirn Inge und Renate widmen. Die Sendung befasst
sich in jeder Folge auf satirische Weise mit einem großen Thema
(Redaktion: Lucia Haslauer, Lucas Schmidt, Jörg Schneider).
Das "auslandsjournal" ist für die XXL-Ausgabe mit dem Titel
"Sonne, Samba, Protest - Brasilien auf dem Weg zur WM" in der
Kategorie "Beste Information" nominiert. In der Sendung geht es unter
anderem um die jüngsten Proteste und ihre Hintergründe sowie um die
großen Hoffnungen, die die Politik mit den anstehenden
Großereignissen WM und Olympische Spiele (2016) verknüpft (Redaktion:
Diana Zimmermann).
Das letzte große Filmprojekt von Guido Knopp, "Weltenbrand", geht
in der Kategorie "Beste Dokumentation" ins Rennen. Die
zeitgeschichtliche Dokumentarreihe skizziert erstmals eine umfassende
Gesamtschau der Jahre 1914 bis 1945, die als "30-jähriger Krieg des
20. Jahrhunderts" dargestellt werden (Redaktion: Stefan Mausbach).
Das "heute-journal" ist für den Publikumspreis als "Beste
Nachrichtensendung" nominiert (Redaktion: Anne Reidt). Mit
durchschnittlich 3,65 Millionen Zuschauern ist das "heute-journal"
Deutschlands meist gesehenes Nachrichtenmagazin.
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Datum: 18.09.2013 - 16:14 Uhr
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