Frankfurter Rundschau: NEU!!! Pressestimme zur Bundestagswahl
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Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Ausgang der
Bundestagswahl: Was Angela Merkel am Wahlabend erlebte, das war wohl
das angenehmste Zittern ihres politischen Lebens: Die Frage war nur
noch, ob die Union demnächst allein regiert oder ob sie sich den
nächsten Koalitionspartner aussuchen darf. Wobei keineswegs sicher
ist, dass ihr Herzenswunsch die absolute Mehrheit war: Sie hat ja
nun bereits zwei Partner - 2009 die SPD und jetzt die FDP - in einem
Zustand hinterlassen, in dem sie ihr auf Jahre keine Konkurrenz
machen werden. Nun steht Angela Merkels siegreicher Union ein linkes
Lager von praktisch gleicher Größe gegenüber. Auf allen drei Parteien
dieses Lagers lastet die Verantwortung, so schnell wie möglich eine
Regierungsalternative zu entwickeln. Wer sich jetzt - ob Rot oder
Grün -in eine Koalition mit der Union locken ließe, würde dieser
Verantwortung nicht gerecht.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
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Datum: 22.09.2013 - 20:24 Uhr
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