Kölner Stadt-Anzeiger: Ex-Umweltminister Röttgen hält Energiewende für "Essential" künftiger Regierungsarbeit - Gutes Abschneiden der CDU in NRW ausschließlich Folge von Merkels Popularität
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Nordrhein-Westfalens, Norbert Röttgen, rät seiner Partei nach dem
Wahlsieg, die Energiewende zum zentralen Projekt der künftigen
Regierungsarbeit zu machen. Für die CDU gebe es "vier Essentials",
sagte Röttgen dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe):
"Deutschland muss außen- und europapolitisch konstruktiv und
verlässlich sein. Ab 2014 dürfen wir keine neuen Schulden mehr
machen. Wir müssen die Energiewende vernünftig und zielgerichtet
fortführen. Und wir müssen weiterhin eine Politik machen, die
wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Fairness verbindet." Röttgen,
der sein persönliches Erststimmenergebnis verbessern konnte, sieht
das gute Abschneiden der CDU in Nordrhein-Westfalen ausschließlich in
der Popularität Angela Merkels begründet. "Das Wahlergebnis ist in
allen Landesteilen geprägt und getragen von der Popularität der
Bundeskanzlerin." Auf dieser Grundlage stehe die Partei "vor
inhaltlichen Herausforderungen, die wir angehen müssen und werden",
sagte Röttgen, der nach der Wahlniederlage in NRW 2012 zunächst von
seinem Partei- und dann im Dissens mit Merkel auch von seinem
Ministeramt zurückgetreten war. Eine Koalitionspräferenz ließ
Röttgen - in der Vergangenheit ein Befürworter für die Öffnung der
CDU zu den Grünen - nicht erkennen. "Beide möglichen Partner - die
Grünen vielleicht noch mehr als die SPD - haben nach diesem
Wahlergebnis innere Orientierungsprobleme, die sie für sich lösen
müssen. Auch deshalb wäre es unklug, unsererseits ein Wunschergebnis
vorwegzunehmen, bevor Gespräche und Verhandlungen überhaupt begonnen
haben."
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Datum: 24.09.2013 - 01:00 Uhr
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