Weniger tödliche Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2013 / Kalter Winter führt zu mehr Wegeunfäll

Weniger tödliche Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2013 / Kalter Winter führt zu mehr Wegeunfällen

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(ots) - Im ersten Halbjahr 2013 hat es im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum erneut weniger tödliche Arbeits- und Wegeunfälle
gegeben. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften
und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung (DGUV), heute veröffentlicht hat. Die Zahl der
meldepflichtigen Arbeitsunfälle ging ebenfalls insgesamt zurück.
Zugenommen hat dagegen die Zahl der Wegeunfälle. Ersten
Einschätzungen zufolge könnte in beiden Fällen der kalte Winter zu
Jahresanfang eine Rolle spielen. In der Schüler-Unfallversicherung
wurden mehr Schulwegunfälle verzeichnet.

Insgesamt erlitten im ersten Halbjahr 2013 197 Versicherte einen
tödlichen Arbeitsunfall. Das sind 29 weniger als im
Vorjahreszeitraum. 136 Wegeunfälle endeten tödlich - 30 weniger als
im ersten Halbjahr 2012. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle
ging um 3,3 Prozent auf insgesamt 435.755 zurück. Die Zahl der
meldepflichtigen Wegeunfälle nahm dagegen um 12,4 Prozent auf 97.298
zu.

"Grundsätzlich liegt diese Entwicklung im Trend der vergangenen
Jahre", erklärt DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer.
"Allerdings dürfte auch der lange Winter mit nassen, glatten Straßen
eine Rolle gespielt haben." So habe es deutlich weniger
Arbeitsunfälle am Bau gegeben, in den Verkehrsbranchen und auf dem
Weg zur Arbeit dagegen mehr Unfälle.

Auch auf dem Schulweg gab es häufiger Unfälle, meldeten die für
die Schüler-Unfallversicherung zuständigen Unfallkassen. Insgesamt
verzeichneten sie 55.066 Schulwegunfälle, ein Plus von 6,1 Prozent
gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Die Zahl der Schulunfälle nahm
hingegen geringfügig auf 612.300 ab.



Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz


Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de

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Datum: 24.09.2013 - 09:55 Uhr
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