Helmut Schmidt Journalistenpreis: Die Sieger stehen fest / Von Oasen, Abzockern und Amazons Wanderarbeitern
ID: 951029
Schmidt Journalistenpreis. Damit werden herausragende Leistungen im
Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus ausgezeichnet.
Eine hochkarätig besetzte Jury wählte jetzt unter insgesamt 154
Bewerbungen die Preisträger aus. Wegen der hervorragenden Qualität
vieler eingereichter Arbeiten wird in diesem Jahr der dritte Preis
gleich zweimal vergeben.
Der erste Preis geht an die Journalisten Bastian Brinkmann,
Christoph Giesen, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der
Süddeutschen Zeitung. Die Autoren berichteten im Frühjahr 2013 in
einer Serie im Rahmen der Enthüllungen von Offshore-Leaks ausführlich
über die Geheimnisse von Steueroasen und ihre Hintermänner. Die
umfassenden Dokumente dieses Leaks enthalten Daten über die
Geschäftsbeziehungen von rund 130.000 Personen aus unterschiedlichen
Ländern in sogenannte Offshore-Zentren.
Anfang 2013 geriet der weltweit führende Online-Händler ins
Zwielicht: Diana Löbl und Peter Onneken vom Hessischen Rundfunk
berichteten in einer ARD-Reportage über Leiharbeiter bei Amazon.
Darin deckten sie die schlechte Bezahlung und Behandlung
ausländischer Arbeitskräfte auf, von denen der Online-Riese jeweils
zur Hochsaison vor Weihnachten Tausende über eine Leiharbeitsfirma
anheuerte. Die viel diskutierte Reportage zeigte, was sich hinter der
Fassade von Amazon.de verbirgt. Für diese Enthüllungen werden die
Autoren mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
Handelsblatt-Reporter Fabian Gartmann wiederum deckte mit seiner
Geschichte auf, wie das trickreiche System der Berufskläger gegen
Aktiengesellschaften funktioniert und weist erstmals nach, dass sich
Berufskläger und deren Anwälte nicht nur unerlaubt im Hintergrund die
Honorare teilen, sondern dass die Anwälte in diesem Geschäft selbst
die Fäden in der Hand halten.
Gartmann teilt sich den dritten Preis mit Annina Reimann von der
WirtschaftsWoche, die über die Machenschaften der FXDirekt Bank
berichtete. Bevor die BaFin im Dezember 2012 ein Moratorium über
diese Wertpapierhandelsbank anordnete, soll das Institut über Jahre
hinweg Kunden ausgeplündert haben. Die Autorin schildert die
zweifelhaften Geschäfte abseits regulierter Börsen.
Die Preise werden am 24. Oktober in Hamburg verliehen. Der
Namenspatron dieser Auszeichnung, Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt,
nimmt - wie in den Jahren zuvor - auch dieses Mal wieder an der
Preisverleihung teil.
Über die ING-DiBa AG:
Die ING-DiBa ist mit 7,8 Millionen Kunden die drittgrößte
Privatkundenbank in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder im
Privatkundengeschäft sind Spargelder, Wertpapiergeschäft,
Baufinanzierungen, Verbraucherkredite und Girokonten. Das Institut
ist jeden Tag 24 Stunden für seine Kunden erreichbar. Im Segment
Commercial Banking ist das Firmenkundengeschäft der Bank
zusammengefasst. Zu den Kunden gehören große, international
operierende Unternehmen. Für die ING-DiBa arbeiten an den Standorten
Frankfurt (Hauptstandort), Hannover, Nürnberg und Wien rund 3.200
Mitarbeiter.
Pressekontakt:
ING-DiBa AG
Dr. Ulrich Ott
Tel.: 069 / 27 222 66233
E-Mail: u.ott@ing-diba.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.09.2013 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 951029
Anzahl Zeichen: 3578
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Main
Kategorie:
Banken
Diese Pressemitteilung wurde bisher 171 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Helmut Schmidt Journalistenpreis: Die Sieger stehen fest / Von Oasen, Abzockern und Amazons Wanderarbeitern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ING-DiBa AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Institut bietet aktuell Neukunden für 4 Monate 1% Zinsen auf ihrem Extra-Konto für Guthaben bis 50.000 Euro. Das Angebot gilt für alle, die in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto hatten. Ab dem 6. November 2018 gilt das Angebot nun auch für Bestandskunden der Bank. Für jeden neu einge
Top-Neuwagenpreis und 150€ Gutschrift bei den neuen Partnern ING-DiBa und MeinAuto.de ...
Frankfurt am Main, 29. Juli 2013 – Die ING-DiBa bietet Neuwagenkäufern im Rahmen einer Kooperation mit MeinAuto.de einen 150 Euro-Gutschein, der exklusiv bei MeinAuto.de eingelöst werden kann (www.meinauto.de/diba). Kunden, die bis 30. August 2013 über die ING-DiBa einen Autokredit in Anspruch
ING-DiBa ist Seriensieger im €uro-Bankentest ...
Frankfurt am Main, 18. April 2013 – Im großen Bankentest des Wirtschaftsmagazins „€uro“ konnte die ING-DiBa den Erfolg der Vorjahre wiederholen und bekommt zum siebten Mal in Folge den Titel „Beliebteste Bank” verliehen. Über 160.000 Bankkunden bewerteten von Januar bis März 2013 die
Weitere Mitteilungen von ING-DiBa AG
Die GBTA prognostiziert das größte jährliche Wachstum von Ausgaben für Geschäftsreisen in Westeuropa seit der weltweiten Rezession ...
Die Global Business Travel Association (GBTA), das Sprachrohr der weltweiten Geschäftsreisebranche, gab heute die Ergebnisse ihres Berichts "GBTA BTI(TM) Outlook - Western Europe" bekannt, eine halbjährliche Analyse der bedeutendsten europäischen Märkte für Geschäftsreisen: Deuts
Bloomberg Philanthropies startet in Europa die Mayors Challenge 2013-2014 ...
Michael R. Bloomberg kündigte heute die Einführung der Mayors Challenge 2013-2014 (Bürgermeister-Wettbewerb) von Bloomberg Philanthropies an. Der Wettbewerb soll europäische Städte dazu inspirieren, kühne Ideen zu finden, um wichtige Probleme zu lösen und das Leben in der Stadt zu verbess
Inovatiever BAUNAT: erste Diamantschmuck Marke die Diamanten als Kapitalanlage verkauft ...
Stellen Sie sich die folgende Situation vor: Cartier, Boucheron, Dior,... verkaufen lose Diamanten als Kapitalanlage? Kaum zu glauben, unter Berücksichtigung der enormen Gewinnspanne die sie auf ihr verkauften Diamantschmuck nehmen. Tatsächlich, die Diamanten an ihrer inneren Wertschöpfung
Versicherungsleistungen steigen auf Rekordniveau ...
Die deutschen Versicherer haben ihren Kunden im vergangenen Jahr einen Rekordbetrag gutgeschrieben. Die Versicherungsleistungen lagen mit insgesamt 195 Milliarden Euro so hoch wie noch nie. Der Wert umfasst sowohl die ausgezahlten Leistungen als auch Erhöhungen der Rückstellungen zugunsten der




