Neue OZ: Kommentar zu Italien
ID: 956071
Silvio Berlusconi hat in seiner schillernden Laufbahn schon viele
politische Niederlagen erlitten, jedoch nie einen Knock-out. Der
Ex-Ministerpräsident und Medienmogul stand stets wieder auf, selbst
wenn die Lage angesichts zahlreicher Sex-Affären, Skandale und
Korruptionsprozesse aussichtslos erschien. Doch nun dürfte das
politische Ende Berlusconis besiegelt sein, nachdem ihm ein Großteil
seiner Parteifreunde die Gefolgschaft versagt hat. Der Blender und
Trickser kann Italien nicht länger in Geiselhaft nehmen, um seiner
rechtskräftig gewordenen Verurteilung zu entgehen, die auch eine
Sperre für öffentliche Ämter vorsieht.
Das ist ein Sieg für Italiens Demokratie. Und eine gute Nachricht
für Europa, das angesichts der Euro-Krise andere Probleme zu lösen
hat, als sich mit den Launen eines kriminellen Politikers
herumzuschlagen. Doch gleichwohl darf die gewonnene
Vertrauensabstimmung von Ministerpräsident Enrico Letta nicht darüber
hinwegtäuschen, dass der italienischen Regierung weitere Turbulenzen
bevorstehen. Zum einen ist wahrscheinlich, dass der 77-jährige
Berlusconi keine Gelegenheit auslassen wird, um sich für seinen
politischen Niedergang zu rächen. Zum anderen sind die
Wirtschaftsprobleme derart groß, dass Letta schmerzhafte Reformen
umsetzen muss. Sinkende Wirtschaftskraft, steigende Schulden und
Arbeitslosenzahlen: Die Regierung kann daran schnell zerbrechen.
Michael Clasen
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.10.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 956071
Anzahl Zeichen: 1764
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Italien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Kassenärztechef Andreas Gassen hat mehr Tempo bei der im Koalitionsvertrag vereinbarten Patientensteuerung angemahnt. "Dass die kostbaren ärztlichen und pflegerischen Ressourcen effizienter genutzt werden müssen, wissen wirklich alle Beteiligten seit sehr langer Zeit. Eine verbindliche Steue
Gassen: Warkens Pläne für Patientensteuerung per Kassen-Apps "absolut disruptiv" / KBV-Chef warnt vor "Chaos" - Eine Plattform statt 90 Anwendungen möglich ...
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken für eine Patientensteuerung über einzelne Apps der Krankenkassen massiv kritisiert. "Wir laufen gerade mit Ansage ins Chaos", sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen im Interview m
Söder-Tochter Gloria Burkandt: "Mein Vater isst auch Salat" / Model entlarvt Instagram-Selfies des bayerischen Ministerpräsidenten ...
Gloria Burkandt (27) entlarvt die fleischlastigen Instagram-Selfies ihres Vaters, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), als bloße Öffentlichkeitsarbeit: "Mein Vater isst auch Salat. Erst letzte Woche habe ich ihn dabei beobachtet. Es gab Fleisch dazu, aber er hat den Salat gern gege
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Sondierungsgespräch / Große Koalition ...
Nicht in Stein gemeißelt Steuern, Betreuungsgeld, Krankenversicherung: Wenn Vertreter von CDU, CSU und SPD heute die Möglichkeiten einer Großen Koalition ausloten, müssen sie zunächst einmal festhalten: In zentralen Fragen liegen sie weit auseinander. Doch so kurios es klingt, dies muss
Neue OZ: Kommentar zu Tag der Deutschen Einheit ...
Deutsche Einheit auch Glücksfall für Europa Der Tag der Deutschen Einheit ist mit Recht ein Feiertag, weil allein schon die Wiedervereinigung des zweigeteilten Deutschlands auch nach 23 Jahren ein wahrer Anlass zur Freude ist. Unvergessen die Bilder des Mauerbaus oder der Flüchtlingsdramen
Neue OZ: Kommentar zu Lampedusa ...
Wir alle sind gefordert Schreckliche Nachrichten von der italienischen Küste: Erneut sind mehr als 100 Bootsflüchtlinge auf ihrem riskanten Weg aus der Hoffnungslosigkeit in eine bessere Zukunft ums Leben gekommen. Es ist tragisch. Vor den Toren Europas sind schon Tausende gestorben, die nu
Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Danuta Sacher, Vorstandschefin des Hilfswerks terre des hommes ...
terre des hommes: Auch Kommunen im Kampf gegen Kinderarbeit in der Pflicht Vorstandschefin Sacher: Städte und Gemeinden könnten ganze Branchen zum Einlenken bewegen - C & A als positives Beispiel Osnabrück.- Im Kampf gegen die weltweite Kinderarbeit sieht das Hilfswerk terre des h




