Frankreich fordert deutschen Mindestlohn / AfD: "Keine Anpassung nach unten"
ID: 956526
fordert der französische Industrieminister Arnaud Montebourg einen
deutschen Mindestlohn, um vermeintliche Wettbewerbsvorteile
Deutschlands abzuschwächen. Und wenn das alleine nicht hilft, so
Überlegungen Brüssler Bürokraten, müssen die erfolgreicheren Länder
eben die Sozialkosten der schwächeren übernehmen. "Das Denken ist in
seiner Falschheit durchaus konsequent", so kommentiert Bernd Lucke,
Sprecher der Alternative für Deutschland, die jüngsten Vorstöße aus
Paris und Brüssel.
Montebourg hatte jüngst das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns
in Deutschland scharf kritisiert und als "unfaire Konkurrenz"
bezeichnet. Der fehlende Mindestlohn schädige "die Rechte der
europäischen und insbesondere der französischen Angestellten".
Darüber hinaus forderte er, die deutschen Haushaltsüberschüsse
sollten "zum Wohle Europas eingesetzt" werden. Dieser Perspektive
schließt sich der neuerliche Vorschlag des EU-Sozialkommissars Laszlo
Andor an: eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung für die Euro-Zone.
Unter bestimmten Bedingungen sollten Euro-Mitgliedsstaaten die Hälfte
ihrer Sozialleistungen an Arbeitslose aus einem EU-Fonds ersetzt
bekommen.
"Im Endeffekt läuft es immer auf dasselbe hinaus: Da das
Euro-Regiment die nationalen Handlungsmöglichkeiten einschränkt,
sollen sich die anderen Euro-Staaten nach unten anpassen", so Lucke
weiter. Am Ende wäre es wieder der deutsche Steuerzahler, der erst
den eigenen Mindestlohn und anschließend die Sozialkosten der anderen
übernähme. Das aber könne eigentlich niemand wollen: eine Anpassung
nach unten und die gemeinsame Haftung für die Fehler der anderen,
denn mit dieser Politik werde Europa langfristig seine
Zukunftsfähigkeit verlieren. "Nur wenn jeder wieder die Verantwortung
für seine eigene Währung, seine Banken, seine Sozialgesetze und seine
Wirtschaftspolitik habe, kann Europa gerechter werden, erfolgreicher
wirtschaften und insgesamt besser funktionieren", so der AfD-Sprecher
abschließend.
Pressekontakt:
Alternative für Deutschland
Dagmar Metzger
+49-89-35775790
presse@alternativefuer.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.10.2013 - 16:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 956526
Anzahl Zeichen: 2415
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 185 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankreich fordert deutschen Mindestlohn / AfD: "Keine Anpassung nach unten""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Alternative für Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Alternative für Deutschland
Lampedusa: "Flucht ist immer eine Verzweiflungstat" CARE fordert von Koalitionsverhandlungen klares Bekenntnis zu Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe, um Ursachen von Flucht zu ...
Anlässlich der Flüchtlingstragödie vor Lampedusa, bei der mindestens 130 Menschen ertranken, fordert die Hilfsorganisation CARE, die Ursachen der Flucht in den Herkunftsländern stärker zu bekämpfen: "Deutschland ist als eines der reichsten Länder der Europäischen Union gefordert:
Mit "Weihnachten im Schuhkarton(R)" Freude schenken / Bis zum 15. November Päckchen für Kinder in Not packen ...
Unter dem Motto "Mit kleinen Dingen Großes bewirken" startet die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not, "Weihnachten im Schuhkarton", in ihre 18. Saison. Bis zum 15. November ruft der christliche Verein Geschenke der Hoffnung in Deutschland und Österreich dazu
Tour "Deutschland hilft": Dialog mit deutschen Spendern ein großer Erfolg / Viele tausend Menschen besuchten das Infomobil von Aktion Deutschland Hilft ...
Zwanzig Tage lang war das Infomobil von Aktion Deutschland Hilft auf Reisen quer durch die Bundesrepublik, um unter dem Motto "Not- und Katastrophenhilfe zum Anfassen" den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck von der Arbeit der Hilfsorganisationen zu vermitteln. Nach dem Touraufta
Depressionen: Wie können Angehörige helfen? (AUDIO) ...
Mittlerweile zählen Depressionen zu den Volkskrankheiten, da jeder Fünfte im Laufe seines Lebens daran erkrankt. Von dieser langwierigen psychischen Krankheit sind aber nicht nur die Patienten betroffen sondern auch die Angehörigen, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir wolle




