Bundesregierung verabschiedet erstes Nationales Hafenkonzept
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Bundesregierung verabschiedet erstes Nationales Hafenkonzept
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Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute das erste Nationale Hafenkonzept der Bundesregierung vorgelegt.
"Mit dem Nationalen Hafenkonzept stellen wir erstmals eine Strategie für unsere See- und Binnenhafenpolitik der kommenden zehn Jahre vor. Damit wollen wir die Kooperation der Häfen untereinander verstärken", erklärte Tiefensee anlässlich des Kabinettbeschlusses zum Nationalen Hafenkonzept für die See- und Binnenhäfen.
Das Nationale Hafenkonzept ist Teil des Masterplans Güterverkehr und Logistik. Es beschreibt erstmalig die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der deutschen See- und Binnenhäfen und stellt insgesamt 33 konkrete Einzelmaßnahmen vor, mit denen Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbände die deutschen See- und Binnenhäfen stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Die fünf Kernziele des Hafenkonzepts sind:
* Ausbau der hafenrelevanten Verkehrsinfrastrukturen,
* Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Häfen,
* Sicherung und Stärkung von Ausbildung und Beschäftigung,
* Förderung von Umwelt- und Klimaschutz,
* Optimierung der Sicherheit von Lieferketten.
Tiefensee: "Damit stellen wir sicher, dass die Häfen auch in Zukunft ihre Funktion als Drehscheibe des internationalen Warenaustausches und Knotenpunkte des Land- und Schiffsverkehrs erfüllen können. Wir treiben die Hafenentwicklung voran und bauen die Anbindungen an das Hinterland weiter aus, um Kapazitätsengpässen in den Häfen zu beseitigen. Davon profitiert ganz Deutschland mit einer Vielzahl von Industrie- und Dienstleistungsbereichen, die in allen Regionen angesiedelt sind. Die im Nationalen Hafenkonzept vorgesehenen Maßnahmen werden die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen deutlich verbessern."
"Die schwache Weltkonjunktur hat inzwischen die Schifffahrt und die Häfen voll erfasst. Die Maßnahmen des Nationalen Hafenkonzepts werden helfen, die Konjunkturkrise zu überwinden und den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken", so Tiefensee weiter. "Das Bundesverkehrsministerium stellt für den Infrastrukturausbau in den Jahren 2009 und 2010 jeweils über 12 Milliarden Euro zur Verfügung - soviel, wie noch nie zuvor. Wir werden damit den Ausbau von Straßen-, Schienen- und Wasserwegen im Hafenhinterland finanzieren. Die Umsetzung führt zu mehr Aufträgen in der Baubranche, zu mehr Arbeitsplätzen in der Hafen- und Logistikwirtschaft sowie in den Hafenbezogenen Industrien. Ich appelliere an alle Beteiligten, die Maßnahmen des Hafenkonzepts zügig umzusetzen. Hafenpolitik ist eine nationale Aufgabe."
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Bürgerservice Invalidenstraße 44
10115 Berlin
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Datum: 17.06.2009 - 13:21 Uhr
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