Plan beginnt nach Zyklon Phailin in Indien mit der Nothilfe

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Plan beginnt nach Zyklon Phailin in Indien mit der Nothilfe



(pressrelations) -
Der Zyklon Phailin richtete am vergangenen Wochenende an der indischen Ostküste schwere Verwüstung an. Es war der schwerste Sturm seit 14 Jahren, der auf die Region traf. Plan Indien hat mit den Nothilfemaßnahmen begonnen.

Schätzungen zufolge sind 12 Millionen Menschen in der Region Odisha von Zyklon Phailin betroffen. Knapp eine Millionen Dorfbewohner und Familien wurden evakuiert, bevor der Sturm die Küste erreichte. Viele von ihnen haben ihr Haus und ihre Lebensgrundlage verloren.

"Die frühe Evakuierung hat tausende von Leben gerettet. Trotzdem ist die Zerstörung verheerend. Die betroffenen Gemeinden brauchen jetzt Soforthilfe, aber auch nachhaltige Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen", erklärt Bhagyashri Dengle, Geschäftsführer von Plan Indien.

Plan Indien arbeitet in Abstimmung mit der Regierung und anderen humanitären Organisationen, um die dringenden Bedürfnisse der betroffenen Menschen zu befriedigen. Im Distrikt Ganjam, der am schlimmsten vom Zyklon betroffenen Region, hat Plan mit seinen Partnerorganisationen mit der Nothilfe begonnen. Durch die Soforthilfemaßnahmen werden zunächst 2.000 Haushalte mit Hilfsgütern versorgt. Bei allen Maßnahmen stehen die Kinder im Fokus der Arbeit.

Plans Katastrophenkoordinator Dr. Unni Krishnan ist vor Ort in Odisha: "Nach der frühen Evakuierung konnten bis jetzt die meisten Kinder mit ihren Familien zusammengebracht worden. Die Evakuierung und die ersten Schritte nach dem Sturm liefen erfolgreich. Die nun folgenden Stufen der Nothilfe werden allerdings mühevoller".

Der Zyklon verursachte Überflutungen, daher bleiben die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Abwasserversorgung eine Priorität. Da große Flächen von Ackerland überschwemmt wurden, muss die Nahrungsmittelversorgung beobachtet werden. Viele Fischer an der Küste haben ihre Ausrüstung und ihre Boote verloren, sie werden Unterstützung brauchen, um ihren Beruf weiter ausführen zu können.



Wie erfolgreich die Evakuierung war, zeigt ein vergleich mit einem Zyklon, der 1999 das Leben 10.000 Menschen gekostet hat. Dr. Unni Krishnan lobt hier auch das Engagement der indischen Regierung: "Seit 1999 wurden viele Investitionen von der Regierung, internationalen Spendern und Hilfsorganisationen wie Plan getätigt, um die Katastrophenvorsorge zu verbessern. Zyklon Phailin hat deutlich gezeigt, dass sich diese Investitionen gelohnt haben".

Nothilfe Maßnahmen, wie in Indien, werden über Plans Nothilfe-Fonds finanziert.


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Datum: 17.10.2013 - 17:21 Uhr
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