Rheinische Post: DGB-Studie: Nur jeder zweite Bewerber erhält Lehrstelle
ID: 965215
Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes schlechter als es scheint.
"Im vergangenen Jahr ist nur gut die Hälfte aller gemeldeten Bewerber
in eine Ausbildung eingemündet", heißt es in einer Studie vom
DGB-Experten Wilhelm Adamy unter Berufung auf Zahlen der
Bundesagentur für Arbeit. "In eine ungeförderte Ausbildung kamen nur
47 Prozent der Bewerber, gut sieben Prozent in eine geförderte
Ausbildung." 17 Prozent gingen weiter zur Schule, begannen ein
Praktikum oder ein Studium. Sieben Prozent nahmen eine Arbeit oder
einen gemeinnützigen Job an. Vier Prozent nahmen an Fördermaßnahmen
wie Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen teil. Wie erfolgreich
Förderkurse sind, hängt von Wirtschaftslage und Geschlecht ab. "Für
junge Männer sind die Aussichten auf einen betrieblichen
Ausbildungsplatz nach einer Übergangsmaßnahme durchgängig besser als
für junge Frauen", sagte Adamy. Im Osten und in den Stadtstaaten
fällt die Bilanz dürftig aus: "Nur etwa ein Viertel der Jugendlichen
in Hamburg und Bremen beginnen zeitnah nach einer Berufsfördernden
Bildungsmaßnahme eine Ausbildung, in Berlin sind es sogar nur 20
Prozent." Im Bundesschnitt liegt diese Eingliederungsquote bei 35,7
Prozent, in Bayern dagegen bei 43,2 Prozent. Unterdurchschnittlich
schneidet auch NRW (34,7 Prozent) ab. Besorgniserregend sei, dass
sich die Quote in Hamburg, Berlin und Bremen seit 2010 auch noch
verringert habe, so Adamy. Er forderte einen Rechtsanspruch auf
außerbetriebliche Ausbildung.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.10.2013 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 965215
Anzahl Zeichen: 1815
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: DGB-Studie: Nur jeder zweite Bewerber erhält Lehrstelle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Designierter IG Metall-Chef verlangt weitere Zugeständnisse von Union / Wetzel: Verleihdauer bei Leiharbeit auf sechs Monate begrenzen ...
Vor den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD hat der designierte IG Metall-Chef Detlef Wetzel Zugeständnisse von der Union verlangt, die weit über die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns hinausgehen. "Wenn der Mindestlohn das Einzige wäre, das die SPD erreicht, dann mac
Rheinische Post: IG Metall-Vize Wetzel: Mindestlohn von 8,50 Euro auch für Ostdeutschland ...
Der designierte IG Metall-Chef Detlef Wetzel hat einen gesetzlichen Mindestlohn für Ostdeutschland von weniger als 8,50 Euro abgelehnt. "Ein genereller Mindestlohn von 8,50 Euro hätte keinerlei negative Arbeitsmarkteffekte, auch nicht im Osten", sagte Wetzel der in Düsseldorf erschei
Rheinische Post: NRW-SPD-Landesgruppenchef Schäfer: "Es gibt keinen Automatismus zur Regierungsbeteiligung" ...
Vor dem SPD-Parteikonvent hat NRW-Landesgruppenchef Axel Schäfer gemahnt, dass die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen kein Freifahrtschein in eine große Koalition ist. "Es gibt keinen Automatismus zur Regierungsbeteiligung. Bevor die SPD ein Bündnis mit der Union schließt, müssen die
Badische Neueste Nachrichten: Hollywood an der Spree ...
Großes Kino in Berlin. Hollywood ist nichts gegen das, was sich derzeit in den Hinterzimmern der Macht abspielt. Glänzend die Hauptdarsteller Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel, die von Anfang an die Große Koalition wollen, das aber nicht zugeben dürfen und daher ein schweres Rin




