Bürger wünschen sich höhere Frequenz bei Bus und Bahn
ID: 967169
repräsentative Meinungsumfrage: Öffentlicher Personennahverkehr ist
besser als sein Ruf
Trotz nahezu regelmäßiger Verspätungen im Bahnverkehr und
Ausfällen bei Busverbindungen wollen die Deutschen den öffentlichen
Nahverkehr offenbar nicht missen, haben aber klare Erwartungen und
Wünsche. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für
das Magazin Reader's Digest (November-Ausgabe) stören sich 27 Prozent
vor allem an zu hohen Preisen bei Bus und Bahn. Weitere 20 Prozent
ärgern sich, dass Busse und Bahnen nicht häufig genug fahren. Nur 16
Prozent gaben in der Umfrage an, sie würden sich über Unpünktlichkeit
und Ausfälle ärgern. Immerhin 19 Prozent sagten, sie hätten mehr oder
weniger nichts am öffentlichen Nahverkehr zu bemängeln.
Für die Umfrage in der neuen Ausgabe von Reader's Digest befragte
Emnid insgesamt 1004 repräsentativ ausgewählte Bürger. Dabei gaben
nur fünf Prozent an, man käme anderen Fahrgästen unangenehm nahe,
vier Prozent hielten die Fußwege zu den Haltestellen für zu weit.
Einen Fingerzeig an die Politik ist die Erkenntnis der Umfrage,
wonach vor allem die Menschen im ländlichen Raum den öffentlichen
Nahverkehr für deutlich ausbaufähig halten. So zeigte sich, dass in
Gemeinden und Städten mit bis zu 100.000 Einwohnern nicht der Preis
im Mittelpunkt der Kritik steht sondern die Tatsache, dass dort die
Busse und Bahnen zu selten verkehren.
Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader's
Digest Deutschland ist ab dem 28. Oktober an zentralen Kiosken
erhältlich.
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Datum: 23.10.2013 - 10:00 Uhr
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