80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf: "Risiko-Chemikalien raus aus Nive

80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf: "Risiko-Chemikalien raus aus Nivea-Produkten

ID: 967486

80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf: "Risiko-Chemikalien raus aus Nivea-Produkten"



(pressrelations) -
Bei einer Kundgebung vor der Konzernzentrale in Hamburg hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über 80000 Protestunterschriften von Verbraucherinnen und Verbrauchern an die Beiersdorf AG übergeben. Mit einem Transparent mit der Aufschrift "Nivea ohne Hormone!" wurde das Unternehmen aufgefordert, hormonell wirksame Chemikalien aus seinen Produkten zu verbannen. Hormonähnliche Stoffe werden mit gesundheitlichen Störungen wie Brust- und Hodenkrebs, einer verminderten Spermienqualität und verfrühter Pubertät in Zusammenhang gebracht. Beiersdorf setzt sie in einem Drittel aller Nivea-Produkte als Konservierungsstoffe oder UV-Filter ein.

Sarah Häuser, Chemie-Expertin beim BUND: "Wir hatten heute ein Gespräch bei Beiersdorf und hatten gehofft, dass der Konzern seinen Ausstiegsplan für hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetika verkünden würde. Doch die Unternehmensvertreter wiederholten nur, dass Nivea-Produkte unbedenklich seien und sämtliche Grenzwerte eingehalten würden. Diverse Studien belegen aber, dass hormonell wirksame Stoffe sich im menschlichen Körper aufsummieren und mit ernsten Krankheiten in Verbindung stehen können. Die Weltgesundheitsorganisation fordert deshalb zu Recht, die Belastung der Menschen mit diesen Chemikalien zu verringern. Das Verhalten von Beiersdorf ist ein Schlag ins Gesicht aller Verbraucherinnen und Verbraucher."

Der BUND hatte vor zwei Monaten zusammen mit Britta Steffenhagen, einer jungen Berliner Mutter, unter www.change.org/nivea im Internet eine Unterschriftenaktion gegen Beiersdorf gestartet und das Unternehmen zum Verzicht auf hormonell wirksame Substanzen aufgefordert. Steffenhagen, die während ihrer Schwangerschaft eine Nivea-Bodylotion verwendete, erfuhr aus einer BUND-Studie, dass diese mit hormonell wirkenden Substanzen belastet war. Während des von der Firma Beiersdorf für heute zugesagten Gesprächs habe das Unternehmen jedoch keine Bereitschaft erkennen lassen, auf den Einsatz solcher Substanzen zu verzichten.



Steffenhagen: "Es ist empörend, dass der breite Protest der Verbraucher bei Beiersdorf auf taube Ohren stößt. Ein so großes Unternehmen mit einer so prominenten Marke wie Nivea muss den Sorgen seiner Kunden Rechnung tragen. Es besteht die Gefahr, dass wir und unsere Kinder wegen des Einsatzes hormonell wirksamer Chemikalien krank werden. Deshalb werde ich für meine Familie keine Nivea-Produkte mehr kaufen."

Die BUND-Expertin Sarah Häuser rief dazu auf, im Internet weiterhin die Online-Petition an Beiersdorf zu unterzeichnen. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten sich vor schädlichen Chemikalien in Kosmetika schützen, indem sie auf belastete Produkte verzichteten. Mit der vom BUND eingerichteten "ToxFox"-App lasse sich der Strichcode fast aller Kosmetikprodukte per iPhone scannen. Die App zeige sofort an, ob das jeweilige Produkt hormonell wirksame Stoffe enthalte oder nicht. Naturkosmetika seien in der Regel frei von solchen Chemikalien.

Die Online-Petition von BUND und Britta Steffenhagen finden Sie unter www.change.org/nivea. Mehr zu hormonell wirksamen Chemikalien in Kosmetikprodukten im Internet unter: www.bund.net/toxfox.


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 / 27 58 64 - 0
Telefax: 030 / 27 58 64 - 40

Mail: bund@bund.net
URL: http://www.bund.net
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 / 27 58 64 - 0
Telefax: 030 / 27 58 64 - 40

Mail: bund(at)bund.net
URL: http://www.bund.net



drucken  als PDF  ZTE erzielt Steigerung seines Nettogewinns auf Neun-Monatsbasis um 132 Prozent durch Optimierung des operativen Geschäfts Grüner Kaffee die Wunderbohne
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.10.2013 - 14:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 967486
Anzahl Zeichen: 3953

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 272 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf: "Risiko-Chemikalien raus aus Nivea-Produkten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Landwirtschaftlicher Antibiotika-Einsatz nach wie vor zu hoch. Reserveantibiotika dürfen in der Tierhaltung nicht länger zur Anwendung kommen ...
Bei der gestern Abend vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin durchgeführten Veranstaltung mit dem Titel "Wundermittel Antibiotika - ihr Einsatz im Tierstall und die Folgen für Mensch und Tier" hat der BUND-V

Deutschland muss im Pariser Klimavertrag 100 Prozent erneuerbare Energien und ausreichend Unterstützung für arme Länder veran ...
Berlin/Bonn: Konsequenteren Klimaschutz und ausreichende Unterstützung für die vom Klimawandel betroffenen ärmeren Länder fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace sowie Oxfam im Vorfeld des am Montag in Bonn startenden letzten Vorbereitungstreffens zur Pariser

Gemeinsame Pressemitteilung von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), DEEPWAVE, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NABU, .... ...
Regierung muss beim Schutz der Meere nachbessern - Verbände kritisieren Maßnahmenplan und legen Schattenliste vor Mit scharfer Kritik reagieren acht deutsche Umweltverbände auf die aktuellen Meeresschutzpläne von Bund und Ländern. "Der vorliegende Entwurf enttäuscht. In dieser Form w


Weitere Mitteilungen von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)


ZTE erzielt Steigerung seines Nettogewinns auf Neun-Monatsbasis um 132 Prozent durch Optimierung des operativen Geschäfts ...
ZTE, ein börsennotierter globaler Anbieter von Telekommunikationstechnologien, Netzwerklösungen und mobilen Endgeräten, hat ein Wachstum seines 9-Monats-Nettoertrags um 132 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr erzielt. Ermöglicht wurde dieses Ergebnis durch die Umsetzung der op

Grüner Kaffee die Wunderbohne ...
Grüner Kaffee könnte einen neuen Trend in Deutschland auslösen. Er soll nicht nur gesünder als schwarzer Kaffee sein, sondern auch noch zur Unterstützung beim Abnehmen helfen. Die grünen Bohnen sind die Kerne der Kaffeekirsche (Rubiaceae). Die äußeren Teile, wie Fruchtfleisch und Haut werde

Schau hin! Arme Kinder gibt es überall ...
In dem Buch erklärt Benny Blu einfühlsam, wie arme Kinder in Deutschland leben. Er geht nicht nur auf mögliche Ursachen von Kinderarmut ein, sondern beleuchtet auch die negativen Folgen. Anhand von anschaulichen Beispielen aus der kindlichen Lebenswelt schildert er, wie sich Armut anfühlt. Aber


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z