Optimismus im bayerischen Handwerk
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Traublinger: "Kosten der Energiewende einbremsen!"
In den ersten neun Monaten dieses Jahres erwirtschafteten die bayerischen Handwerksunternehmen Umsätze von rund 67,6 Mrd. Euro. Das entspricht einem Minus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionen blieben davon unbeeinflusst: mit 2,1 Milliarden Euro steigerten die bayerischen Handwerker ihr Engagement in Modernisierungen und Erweiterungen um ein Prozent. Weiterhin stabil zeigt sich die Beschäftigung. Die Zahl der im bayerischen Handwerk tätigen Personen erhöhte sich leicht um 0,5 Prozent auf 915.000. Der BHT-Präsident: "Unsere Betriebe hätten gerne noch mehr eingestellt, wenn die benötigten Fachkräfte auf dem Markt vorhanden wären."
Für das gesamte Jahr 2013 prognostiziert der BHT-Präsident bei den Umsätzen mit 95,5 Milliarden Euro ein Minus von bis zu einem Prozent, bei den Investitionen einen leichten Anstieg um knapp ein Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten dürfte im Jahresdurchschnitt bei 891.000 liegen. Ende des Jahres wird es schätzungsweise insgesamt 202.000 Handwerksbetriebe im Freistaat geben.
Die Ausgangslage für die bayerischen Handwerksbetriebe klinge nicht schlecht, so Traublinger. Nun liege es an den politischen Entscheidungsträgern, ob diese auch zu den erwartet positiven Ergebnissen führt. Die Politik zeichne letztendlich für die Rahmenbedingungen verantwortlich. Als wichtigste Anliegen an die neue Bundesregierung bezeichnete der BHT-Präsident die Vermeidung von Steuererhöhungen und ein Umsteuern bei der Energiewende, "damit Strom sicher und bezahlbar bleibt."
Beim Handwerk habe man kein Verständnis dafür, dass nach wie vor über Steuererhöhungen diskutiert werde, während die Steuereinnahmen sprudelten wie nie. Traublinger: "Die wirtschaftspolitische Vernunft darf nicht aus koalitionstaktischen Erwägungen über Bord geworfen werden. Steuererhöhungen treffen nicht nur die Unternehmer, sie würgen auch den privaten Konsum ab." Das treffe das Handwerk unmittelbar und gefährde langfristig Arbeitsplätze. Weiter fordere das Handwerk, dass Betriebsvermögen weitgehend von der Erbschaftsteuer verschont bleiben. Eine erneute Reform dürfe keine Verschlechterung der aktuellen Verschonungsregeln beim Betriebsvermögen bringen. Auch gegen jede Form der Substanzbesteuerung spreche sich das Handwerk mit Nachdruck aus, betonte Traublinger. Stattdessen sollte die neue Bundesregierung endlich die "kalte Progression" abmildern, wie dies auch die Wirtschaftsweisen in ihrem Herbstgutachten fordern.
Traublinger machte deutlich, dass die neue Bundesregierung rasch die galoppierenden Kosten für die Energiewende einbremsen müsse. Die mittelständischen Handwerksbetriebe seien neben den Privatkunden die Hauptleidtragenden der explodierenden Stromkosten. Nach BHT-Berechnungen steigen zu Beginn des nächsten Jahres die zusätzlichen Stromkosten durch die Förderung erneuerbarer Energien und unmittelbare Maßnahmen der Energiewende pro Betrieb im Schnitt auf knapp 1.300 Euro. Die Gesamtbelastungen für die bayerischen Handwerksbetriebe belaufen sich damit auf ca. 260 Millionen Euro im Jahr. Traublinger: "Dies sind wohlgemerkt nur die durch die Energiewende bedingten zusätzlichen Stromkosten!" Die Politik dürfe Strom in Deutschland durch Steuern und Abgaben nicht weiter künstlich verteuern. Der Anteil der staatlich verordneten Abgaben am Strompreis liegt alleine in diesem Jahr bei rund 50 Prozent. Daher fordert der BHT, die Entlastungsmöglichkeiten für Unternehmen stärker auf mittelständische Energieverbraucher zuzuschneiden. Die neue Bundesregierung und den Bundesrat rief der BHT-Präsident dazu auf, endlich eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu beschließen. Traublinger: "Wir sind der Überzeugung, dass die Ziele der Energiewende nur dann erreicht werden können, wenn sparsamer mit Energie umgegangen wird."
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Datum: 25.10.2013 - 10:16 Uhr
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