Dächer von Berliner Schulen werden zu Solarkraftwerken

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ID: 97192

Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow wollen die Ausstattung von Schulgebäude-Dächern mit Fotovoltaikanlagen vorantreiben. Für private Investoren bietet sich hier eine krisensichere und renditestarke Geldanlage.



(firmenpresse) - Berlin, den 22. Juni 2009. Feste und gesicherte Einspeisevergütungen, niedrige Kreditzinsen und gesunkene Preise für Solarmodule - Investitionen in Fotovoltaik-Anlagen sind derzeit attraktiv wie nie zuvor. Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow haben deshalb im Juni die Berliner Firmen für alternative Energien, Ever Energy Group und Cleanenergies GmbH, damit beauftragt, Dachflächen auf Schulgebäuden mit Fotovoltaikanlagen auszustatten.
Auf insgesamt ca. 40.000 Quadratmetern Dachflächen auf 29 Schulgebäuden sollen Solarmodule installiert werden - das entspricht einer Fläche von etwa 6 Fußballfeldern. Die rund 7.700 Fotovoltaik-Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.390 kWp werden zusammen eine jährliche Menge von 1,25 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und damit etwa 139.000 Tonnen CO2 einsparen. Mehr als 300 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr können so umweltfreundlich mit Strom versorgt werden.

Bereits seit 2004 werden Dächer öffentlicher Gebäude des Landes Berlin an private Investoren zur Installation von Photovoltaik-Anlagen vergeben. Die "Solardachbörse" ist das gemeinsame Dächerangebot der Senatsverwaltungen und Bezirksämter. Die Bezirke verbessern mit dieser Maßnahme nicht nur ihre Klimabilanz - sie verschaffen dem Berliner Landeshaushalt auch zusätzliche Einnahmen - für die Schuldächer in Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow sind das etwa 15.000 Euro im Jahr. "Diese Zahlen machen deutlich, welch großes ökonomisches und ökologisches Potential in ungenutzten Dachflächen liegt", sagt Steve Neumann, Geschäftsführer der Cleanenergies GmbH, die für die Installation der Solarmodule zuständig sein wird.

Das Geld für die Fotovoltaikanlagen auf Schuldächern in den genannten Bezirken soll von privaten Anlegern kommen. Sie erhalten im Gegenzug die Einnahmen aus dem erzeugten Strom. "Allein durch die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), die in diesem Jahr noch 0,43 € pro Kilowattstunde beträgt, können Anleger mit diesem Investment eine Rendite von mehr als 9 Prozent erwirtschaften", verspricht Matthias Streibel, Geschäftsführer der Ever Energy Group, die die Vermarktung der Dachflächen übernommen hat.


"Hinzu kommen interessante Steuervorteile, denn Fotovoltaikanlagen dürfen seit Januar 2009 wieder degressiv abgeschrieben werden. Das bedeutet, dass Anleger jedes Jahr
25 Prozent vom Restwert ihrer Anlage von der Steuer absetzen können", so Streibel. Und dadurch, dass wir den kalkulierten Mindestertrag der Anlage über eine Versicherung abdecken, ist den Anlegern ihre Rendite auch dann sicher, wenn es so viel regnet, wie dieses Jahr im Juni." Fragen von Investoren beantwortet Matthias Streibel unter der Telefonnummer: (030) - 70 71 80 80. Weitere Informationen im Internet unter www.everenergy.de .

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Datum: 22.06.2009 - 10:25 Uhr
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