HoF-Workshop zu Möglichkeiten und Grenzen der Dokumentation akademischer Lehre an Hochschulen

HoF-Workshop zu Möglichkeiten und Grenzen der Dokumentation akademischer Lehre an Hochschulen

ID: 974859

F-Workshop zu Möglichkeiten und Grenzen der Dokumentation akademischer Lehre an Hochschulen


Hochschulen dokumentieren ihre Lehre in unterschiedlichen Formen für unterschiedliche Zwecke, z.B. in Vorlesungsverzeichnissen zur Information der Studierenden oder in Lehrerhebungsbögen zum Nachweis von erbrachter Lehre. Eine offizielle Statistik über die Lehrenden einer Hochschule und die von ihnen geleistete Lehre existiert hingegen nicht. Weiß in der Regel die Verwaltung eines Fachbereiches noch mehr oder weniger genau, wer bei ihnen was lehrt, so gibt es auf der Ebene der zentralen Verwaltung in der Regel keine Zahlen, die den gesamten Lehrkörper, die tatsächlich von diesem erbrachte Lehre und ihre Verteilung unter den verschiedenen Lehrendengruppen abbilden.

Diese solchermaßen unbekannten Lehrenden waren Ausgangspunkt unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts zur Struktur der akademischen Lehre an deutschen Hochschulen. In einem ersten Schritt wurde an vier Universitäten und vier Fachhochschulen das in einem Semester tätige Lehrpersonal anhand der tatsächlich durchgeführten Lehrveranstaltungen erhoben. In einem zweiten Schritt wurden die so gewonnenen Lehrdaten mit Personaldaten verbunden. Zu diesem Zweck wurde von uns eine Datenbank entwickelt, die es mit geringem Aufwand ermöglicht, vorliegende Personal- und Lehrveranstaltungsdaten zu verknüpfen und auszuwerten. Beide Untersuchungsschritte erwiesen sich aber als problematisch. Lehrveranstaltungsdaten unterschieden sich erheblich in ihrer Qualität, und zwar nicht nur zwischen Hochschulen, sondern auch zwischen Fachbereichen. Das erschwerte insbesondere eine genaue, vergleichbare Bestimmung des Umfangs der geleisteten Lehre. Die identifizierten Lehrenden waren zudem nicht deckungsgleich mit den zur Verfügung gestellten Personaldaten; ein Teil der Lehrenden blieb somit auch nach der Erfassung unbekannt.

Vor diesem Hintergrund will der Workshop Wege und Möglichkeiten der Dokumentation akademischer Lehre mit Hochschulforschung und Hochschulverwaltung diskutieren. Welche Daten werden zu welchem Zweck an den Hochschulen erfasst? Wer nutzt diese Daten? Wer dokumentiert die Lehre an den Universitäten? Welche Formen der Lehrdokumentation sind machbar, welche nicht? Hierzu suchen wir das Gespräch mit Praktiker/innen und Verantwortlichen der Hochschulen, Vertreter/innen von Ministerien und Hochschulforscher/innen.

Der Workshop findet von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Stiftung Leucorea in Wittenberg statt.


Ansprechpartner:
Robert Schuster Dipl. Soz.
Mail: robert.schuster@hof.uni-halle.de, Telefon: 03491 466 155
Dr. Carsten Würmann
Mail: carsten.wuermann@hof.uni-halle.de, Telefon: 03491 466 153



(pressrelations) - öglichkeiten und Grenzen der Dokumentation akademischer Lehre an Hochschulen


Hochschulen dokumentieren ihre Lehre in unterschiedlichen Formen für unterschiedliche Zwecke, z.B. in Vorlesungsverzeichnissen zur Information der Studierenden oder in Lehrerhebungsbögen zum Nachweis von erbrachter Lehre. Eine offizielle Statistik über die Lehrenden einer Hochschule und die von ihnen geleistete Lehre existiert hingegen nicht. Weiß in der Regel die Verwaltung eines Fachbereiches noch mehr oder weniger genau, wer bei ihnen was lehrt, so gibt es auf der Ebene der zentralen Verwaltung in der Regel keine Zahlen, die den gesamten Lehrkörper, die tatsächlich von diesem erbrachte Lehre und ihre Verteilung unter den verschiedenen Lehrendengruppen abbilden.

Diese solchermaßen unbekannten Lehrenden waren Ausgangspunkt unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts zur Struktur der akademischen Lehre an deutschen Hochschulen. In einem ersten Schritt wurde an vier Universitäten und vier Fachhochschulen das in einem Semester tätige Lehrpersonal anhand der tatsächlich durchgeführten Lehrveranstaltungen erhoben. In einem zweiten Schritt wurden die so gewonnenen Lehrdaten mit Personaldaten verbunden. Zu diesem Zweck wurde von uns eine Datenbank entwickelt, die es mit geringem Aufwand ermöglicht, vorliegende Personal- und Lehrveranstaltungsdaten zu verknüpfen und auszuwerten. Beide Untersuchungsschritte erwiesen sich aber als problematisch. Lehrveranstaltungsdaten unterschieden sich erheblich in ihrer Qualität, und zwar nicht nur zwischen Hochschulen, sondern auch zwischen Fachbereichen. Das erschwerte insbesondere eine genaue, vergleichbare Bestimmung des Umfangs der geleisteten Lehre. Die identifizierten Lehrenden waren zudem nicht deckungsgleich mit den zur Verfügung gestellten Personaldaten; ein Teil der Lehrenden blieb somit auch nach der Erfassung unbekannt.

Vor diesem Hintergrund will der Workshop Wege und Möglichkeiten der Dokumentation akademischer Lehre mit Hochschulforschung und Hochschulverwaltung diskutieren. Welche Daten werden zu welchem Zweck an den Hochschulen erfasst? Wer nutzt diese Daten? Wer dokumentiert die Lehre an den Universitäten? Welche Formen der Lehrdokumentation sind machbar, welche nicht? Hierzu suchen wir das Gespräch mit Praktiker/innen und Verantwortlichen der Hochschulen, Vertreter/innen von Ministerien und Hochschulforscher/innen.



Der Workshop findet von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Stiftung Leucorea in Wittenberg statt.


Ansprechpartner:
Robert Schuster Dipl. Soz.
Mail: robert.schuster@hof.uni-halle.de, Telefon: 03491 466 155
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Datum: 05.11.2013 - 14:51 Uhr
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