Interwar democracy and democratic governance.
ID: 974860
terwar democracy and democratic governance.
"Der Erste Weltkrieg hatte zu einem Demokratisierungsschub, auch in den Gesellschaften geführt, die als ?alte? Demokratien gelten", sagt Dr. Tim B. Müller. Der Historiker vom Hamburger Institut für Sozialforschung ist der wissenschaftliche Organisator einer Tagung, die sich mit dem Demokratisierungsschub der Gesellschaften in der Zwischenkriegszeit befasst.
Mit Kriegsende entstanden Massendemokratien, die einen passenden Modus des Regierens entwickeln und sich intellektuell, sozial und ökonomisch legitimieren mussten.
Der Erfindungsreichtum und die Vitalität der Demokratie wurden in diesen Jahren der permanenten Krise besonders deutlich.
Das, was die Zeitgenossen das "demokratische Staatshaus" nannten, musste errichtet werden, die Balance zwischen dem Anspruch auf Selbstregierung und der Notwendigkeit von Institutionen des Regierens gefunden werden. Das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus, eine unverzichtbare, aber nicht für immer feststehende Wechselbeziehung, wurde in ständigen Konflikten immer wieder neu bestimmt.
Die Tagung, die am 11. und 12. November 2013 stattfindet, befasst sich mit den Gemeinsamkeiten in der Agenda, den Möglichkeiten und den Herausforderungen der Demokratie in der Zwischenkriegszeit, "man könnte sagen, mit den Familienähnlichkeiten der liberalen und sozialen Demokratien", erläutert Müller. Selbstverständlich geht es auf der Tagung auch um die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen um die Werte, den Geist, die Kultur der Demokratie und um deren Förderung.
Vorwiegend jüngere Historikerinnen und Historiker aus unterschiedlichen europäischen Ländern und aus den Vereinigten Staaten kommen zusammen, um zu diskutieren, was Demokratie in der Zwischenkriegszeit war - und damit vielleicht auch die Frage zu beleuchten, was Demokratie sein kann.
Sollten Sie Rückfrage haben oder ein Gespräch mit Tim B. Müller wünschen
wenden Sie sich gern an mich.
Dr. Regine Klose-Wolf
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mittelweg 36,
20148 Hamburg
Tel. 040-414097-12
presse@his-online.de
"Der Erste Weltkrieg hatte zu einem Demokratisierungsschub, auch in den Gesellschaften geführt, die als ?alte? Demokratien gelten", sagt Dr. Tim B. Müller. Der Historiker vom Hamburger Institut für Sozialforschung ist der wissenschaftliche Organisator einer Tagung, die sich mit dem Demokratisierungsschub der Gesellschaften in der Zwischenkriegszeit befasst.
Mit Kriegsende entstanden Massendemokratien, die einen passenden Modus des Regierens entwickeln und sich intellektuell, sozial und ökonomisch legitimieren mussten.
Der Erfindungsreichtum und die Vitalität der Demokratie wurden in diesen Jahren der permanenten Krise besonders deutlich.
Das, was die Zeitgenossen das "demokratische Staatshaus" nannten, musste errichtet werden, die Balance zwischen dem Anspruch auf Selbstregierung und der Notwendigkeit von Institutionen des Regierens gefunden werden. Das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus, eine unverzichtbare, aber nicht für immer feststehende Wechselbeziehung, wurde in ständigen Konflikten immer wieder neu bestimmt.
Die Tagung, die am 11. und 12. November 2013 stattfindet, befasst sich mit den Gemeinsamkeiten in der Agenda, den Möglichkeiten und den Herausforderungen der Demokratie in der Zwischenkriegszeit, "man könnte sagen, mit den Familienähnlichkeiten der liberalen und sozialen Demokratien", erläutert Müller. Selbstverständlich geht es auf der Tagung auch um die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen um die Werte, den Geist, die Kultur der Demokratie und um deren Förderung.
Vorwiegend jüngere Historikerinnen und Historiker aus unterschiedlichen europäischen Ländern und aus den Vereinigten Staaten kommen zusammen, um zu diskutieren, was Demokratie in der Zwischenkriegszeit war - und damit vielleicht auch die Frage zu beleuchten, was Demokratie sein kann.
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Dr. Regine Klose-Wolf
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Datum: 05.11.2013 - 14:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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