Neue OZ: Kommentar zu Twitter
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Das war ein Auftakt nach Maß: Dass der Kurs der Twitter-Aktie
gleich zum Börsen-Debüt um satte 80 Prozent in die Höhe schnellt,
hätte wohl niemand erwartet. Doch das Verhalten der Anleger ist wenig
rational. Wer auf Twitter setzt, geht eine gefährliche Wette auf die
Zukunft des Onlinedienstes ein. Es ist viel Optimismus nötig, um an
eine überaus positive Entwicklung zu glauben. Schließlich stehen
hinter dem Unternehmen kaum reale Vermögenswerte. Und anders als
Facebook verfügt Twitter nicht über exakte Profile seiner Nutzer, die
bei Werbekunden heiß begehrt sind.
Es sollte Investoren beunruhigen, dass Twitter bis heute nicht
einen müden Dollar Gewinn erwirtschaftet hat. Selbst Twitter warnt im
Börsenprospekt davor, dass sich daran in absehbarer Zeit nichts
ändern dürfte. Die Schöpfer des sozialen Netzwerkes wissen: Der Weg
in die schwarzen Zahlen wird ihnen schwerfallen. Das Problem der
fehlenden Werbeeinnahmen auf dem Smartphone, über das Facebook
bereits vor anderthalb Jahren gestolpert ist, betrifft auch Twitter.
Wer interessiert sich schon für ein Werbemedium, das zu wenig über
seine Nutzer weiß und damit keine Zielgruppen erreicht? So könnte den
Anlegern ein bitteres Erwachen drohen, wenn die erste Euphorie des
Börsengangs verflogen ist.
Alexander Klay
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Datum: 07.11.2013 - 22:00 Uhr
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