Chemie-Verband fördert Elektrochemie-Lehre an der Universität Jena
ID: 977475
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Neue Batterien und Brennstoffzellen sind ein wichtiges Ziel von Forschung und Entwicklung in Wissenschaft und Wirtschaft. Das Zentrum für Energie und Umweltchemie (CEEC) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena nimmt sich dieses zukunftssichernden Themas an und kann bereits auf erste Forschungserfolge verweisen. Wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung neuer Batterien und Brennstoffzellen ist die Elektrochemie. Sie befasst sich mit den Auswirkungen elektrischer Ladungen auf chemische Prozesse. An der Friedrich-Schiller-Universität wird dieses Fach v. a. durch die Junior-Professorin Dr. Anna Ignaszak vertreten. Die gebürtige Polin war in Kanada tätig, als sie den Ruf aus Jena erhielt. Die Anwerbung einer internationalen Wissenschaftlerin war auch notwendig, weil gut ausgebildete Fachleute in diesem Fach rar sind. Denn die Nachfrage nach Elektrochemikern wächst rasant, während die Elektrochemie an deutschen Hochschulen fast ausgestorben ist.
Um den dringend benötigten Nachwuchs selber ausbilden zu können, unterstützt nun der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Jenaer Universität. Der Vorsitzende des Landesverbands Nordost des VCI, Dr. Dieter Hübl, hat am Freitag (8.11.) 82.400 Euro aus dem Fonds der Chemischen Industrie an die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät überreicht. Mit den Mitteln soll die Lehre im Bereich angewandte Elektrochemie und Energietechnologie ausgebaut werden. "Wir wollen das hohe Niveau der Lehre hier weiter verbessern. Denn eine anspruchsvolle experimentelle Ausbildung ist ein Aushängeschild", weiß Dr. Hübl.
"Die Mittel werden institutsübergreifend für die Lehre in mehreren Studiengängen eingesetzt", sagt PD Dr. Achim Stolle, der die Förderung gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Stelter entgegennahm. Nutznießer der Förderung sind das Institut für Technische Chemie und Umweltchemie sowie das Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Universität Jena und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Hermsdorf. Die Partner können nun "die zu konzipierenden Versuche großflächig in den Fächerkanon der Studierendenausbildung integrieren", erläutert Umweltchemiker Stolle. Die Versuche sollen in die Studiengänge Bachelor und Master Chemie, Master Umweltchemie und Master Werkstoffwissenschaften eingepasst werden.
"Damit besteht die begründete Hoffnung", so Stolle, "dass sich die Elektrochemie als Teilgebiet der Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität nachhaltig etablieren wird und engagierte Nachwuchskräfte für Forschung und Entwicklung auch für das Zentrum für Energie und Umweltchemie, das damit nun auch in der Lehre Fahrt aufnimmt, zur Verfügung stehen werden".
Kontakt:
PD Dr. Achim Stolle
Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lessingstraße 12
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948413
E-Mail: Achim.Stolle[at]uni-jena.de
Neue Batterien und Brennstoffzellen sind ein wichtiges Ziel von Forschung und Entwicklung in Wissenschaft und Wirtschaft. Das Zentrum für Energie und Umweltchemie (CEEC) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena nimmt sich dieses zukunftssichernden Themas an und kann bereits auf erste Forschungserfolge verweisen. Wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung neuer Batterien und Brennstoffzellen ist die Elektrochemie. Sie befasst sich mit den Auswirkungen elektrischer Ladungen auf chemische Prozesse. An der Friedrich-Schiller-Universität wird dieses Fach v. a. durch die Junior-Professorin Dr. Anna Ignaszak vertreten. Die gebürtige Polin war in Kanada tätig, als sie den Ruf aus Jena erhielt. Die Anwerbung einer internationalen Wissenschaftlerin war auch notwendig, weil gut ausgebildete Fachleute in diesem Fach rar sind. Denn die Nachfrage nach Elektrochemikern wächst rasant, während die Elektrochemie an deutschen Hochschulen fast ausgestorben ist.
Um den dringend benötigten Nachwuchs selber ausbilden zu können, unterstützt nun der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Jenaer Universität. Der Vorsitzende des Landesverbands Nordost des VCI, Dr. Dieter Hübl, hat am Freitag (8.11.) 82.400 Euro aus dem Fonds der Chemischen Industrie an die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät überreicht. Mit den Mitteln soll die Lehre im Bereich angewandte Elektrochemie und Energietechnologie ausgebaut werden. "Wir wollen das hohe Niveau der Lehre hier weiter verbessern. Denn eine anspruchsvolle experimentelle Ausbildung ist ein Aushängeschild", weiß Dr. Hübl.
"Die Mittel werden institutsübergreifend für die Lehre in mehreren Studiengängen eingesetzt", sagt PD Dr. Achim Stolle, der die Förderung gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Stelter entgegennahm. Nutznießer der Förderung sind das Institut für Technische Chemie und Umweltchemie sowie das Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Universität Jena und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Hermsdorf. Die Partner können nun "die zu konzipierenden Versuche großflächig in den Fächerkanon der Studierendenausbildung integrieren", erläutert Umweltchemiker Stolle. Die Versuche sollen in die Studiengänge Bachelor und Master Chemie, Master Umweltchemie und Master Werkstoffwissenschaften eingepasst werden.
"Damit besteht die begründete Hoffnung", so Stolle, "dass sich die Elektrochemie als Teilgebiet der Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität nachhaltig etablieren wird und engagierte Nachwuchskräfte für Forschung und Entwicklung auch für das Zentrum für Energie und Umweltchemie, das damit nun auch in der Lehre Fahrt aufnimmt, zur Verfügung stehen werden".
Kontakt:
PD Dr. Achim Stolle
Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lessingstraße 12
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948413
E-Mail: Achim.Stolle[at]uni-jena.de
PresseKontakt / Agentur:
PD Dr. Achim Stolle
Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lessingstraße 12
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948413
E-Mail: Achim.Stolle[at]uni-jena.de
Datum: 08.11.2013 - 16:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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