Neue OZ: Kommentar zu Koalitionsverhandlungen Lohn
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, unabhängig vom Geschlecht - das
müsste seit Jahrzehnten in einem modernen westlichen Staat wie der
Bundesrepublik eigentlich selbstverständlich sein: Ist es aber nicht.
Bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit verdienen Frauen
bei uns auch heute noch sieben Prozent weniger als ihre männlichen
Kollegen, meldet das Statistische Bundesamt: ein Unding. Damit wollen
die Verhandlungsführerinnen der Koalitions-Arbeitsgruppe zur
Gleichstellung jetzt Schluss machen - und man kann nur hoffen, dass
dieses Vorhaben gelingt.
In seriösen Unternehmen ist die Frage absolut gleicher Bezahlung
für Frauen und Männer in denselben Jobs seit Jahren schon keine Frage
mehr. Bei diesem Spiel sind alle Beteiligten gefragt: die Betroffenen
selbst, aber auch die Tarifpartner, die auf eine Gleichbehandlung der
Geschlechter bei der Arbeitszeitregelung, der Urlaubsgewährung und
nicht zuletzt der Bezahlung achten müssen. Die Firmen sind hier in
einer besonderen Verantwortung. Denn es muss in ihrem Interesse
liegen, in der Belegschaft keinen Neid und Missgunst zu schüren.
Dass es auf dem Gebiet der ungleichen Bezahlung für Männer und
Frauen in unserem Land überhaupt noch Handlungsbedarf gibt, ist
beschämend. Denn warum soll die Arbeit einer weiblichen Mitarbeiterin
weniger wert sein als die gleiche Tätigkeit eines Mannes? Dieses
Thema darf im Jahre 2013 wirklich kein Thema mehr sein.
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Neue Osnabrücker Zeitung
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Datum: 10.11.2013 - 22:00 Uhr
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