Neue OZ: Kommentar zu Münchener Bilderfund
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Endlich wirkt der politische Druck: Die Veröffentlichung der
ersten 25 Bilder aus dem Münchener Kunstfund bedeutet einen Schritt
in die richtige Richtung. Mehr allerdings nicht. Das gesamte Konvolut
beläuft sich auf 1400 Werke. Die Zahl der Auskunftsersuchen wird
unübersehbar sein. Denn jetzt vermuten viele Erben derjenigen
Privatleute, die die Nazis einst beraubten, ebenso wie viele Museen
und andere Institutionen im In- und Ausland ihre verlorenen Schätze
in dem Konvolut aus der Münchener Wohnung.
Immerhin wird jetzt umgesetzt, was längst hätte geschehen müssen.
Die Bilder werden ins Netz gestellt. Das bringt Transparenz. Und eine
Kommission löst Einzelkämpferin Meike Hoffmann ab. Das beschleunigt
das Verfahren. Damit wird Unrecht endlich aufgeklärt und politischer
Schaden von Deutschland abgewehrt.
Stefan Lüddemann
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Datum: 11.11.2013 - 22:00 Uhr
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