DGAP-News: Funkwerk AG: Geschäftsverlauf unter den Erwartungen
ID: 981603
Funkwerk AG: Geschäftsverlauf unter den Erwartungen
15.11.2013 / 11:06
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Funkwerk AG: Geschäftsverlauf unter den Erwartungen
- Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche verringert sich in den
ersten drei Quartalen um 16 % auf 76,5 Mio. Euro
- Leicht verbessertes Konzernergebnis trotz hoher Belastungen im Bereich
Signaltechnik
- Umsatz- und Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2013 zurückgenommen
Kölleda, 15. November 2013 - Die Funkwerk AG erzielte in den ersten neun
Monaten 2013 in den fortgeführten Geschäftsbereichen einen Konzernumsatz
von 76,5 Mio. Euro und blieb damit rund 16 % unter dem vergleichbaren
Vorjahreswert (Vorjahr: 91,0 Mio. Euro). Ausschlaggebend war vor allem die
andauernde Investitionszurückhaltungöffentlicher Auftraggeber, die sich
besonders im Bereich der Bahn-Infrastrukturausrüstungen in Deutschland
niederschlug. Darüber hinaus war die Nachfrage aus dem Ausland in
Teilbereichen rückläufig: So entwickelte sich das Exportgeschäft mit
Tetra-Sicherheitssystemen unter Plan und es mussten speziell in Russland
die Erwartungen zurückgenommen werden.
Diese Korrektur führte auch zu einer Berichtigung des
Konzernjahresabschlusses 2012, da im vierten Quartal Exportumsätze in Höhe
von rund 3,5 Mio. Euro mit einem russischen Kunden bilanziert worden waren,
die nach eingehender Prüfung der aktuellen Entwicklung nachträglich
bereinigt werden mussten. Dies führte zuÄnderungen in den Bilanzpositionen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte sowie Eigenkapital.
Per saldo verringerte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2013
sowohl im Geschäftsbereich Traffic&Control Communication auf 43,5
(Vorjahr: 49,5) Mio. Euro als auch im Segment Security Communication auf
33,0 (Vorjahr: 36,8) Mio. Euro. Die konzernweiten Auftragseingänge
summierten sich bis Ende September auf 83,4 Mio. Euro und erreichten damit
nahezu das Vorjahresniveau von 84,5 Mio. Euro. Nachdem mehrere
Auftragsvergaben lediglich zeitlich verschoben wurden, rechnet die
Gesellschaft in den nächsten Quartalen mit einem Nachholeffekt.
Trotz des geringeren Umsatzvolumens konnte das Ergebnis im Funkwerk-Konzern
verbessert werden. Durch die positiven Effekte aus den im Rahmen des
Restrukturierungsprogramms eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen und
steigende wertschöpfungsintensive Umsätze war das operative Ergebnis vor
Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von Januar bis September 2013
mit -0,8 (Vorjahr: -2,7) Mio. Euro nahezu ausgeglichen. Das EBIT (ohne
Restrukturierungsaufwendungen) belief sich auf -5,0 Mio. Euro nach -8,3
Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2012, das Nettoergebnis je Aktie in den
fortgeführten Bereichen verbesserte sich von -1,24 Euro auf -0,80 Euro.
Ergebnisbelastend wirkten sich die intensiven Arbeiten an der
Fertigstellung der Dokumentation als Zulassungsvoraussetzung für das
elektronische Stellwerk Alister aus, die Funkwerk derzeit mit Hochdruck
vorantreibt. Entgegen den Erwartungen können diese nicht im vierten Quartal
2013 abgeschlossen werden, sodass die Freigabe des Systems für den
Personenverkehr durch das Eisenbahnbundesamt erst im Jahr 2014 erfolgen
kann. Nachdem die entsprechenden Kosten aus heutiger Sichtüber dem im
Jahresabschluss 2012 zurückgestellten Betrag liegen, nimmt Funkwerk die
bisherige Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2013 zurück und erwartet aus
heutiger Sicht ein negatives operatives Konzern-Betriebsergebnis (ohne
Restrukturierungsaufwendungen) im unteren einstelligen Millionenbereich. Im
Vorjahr wurde auf vergleichbarer Basis ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.
Beim Umsatz wird insbesondere die schwächere Nachfrage aus dem Ausland zu
einer Verringerung des Geschäftsvolumens um knapp 10 % gegenüber dem
Vorjahr führen (2012: 131,6 Mio. Euro)
Den vollständigen Zwischenbericht finden Sie unter www.funkwerk.com.
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Im Funkwerk 5
D-99625 Kölleda/Thüringen
Kerstin Schreiber
Tel.: 03635 458 500
Fax: 03635 458 399
E-Mail: ir@funkwerk.com
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