Greenpeace-Aktivisten fordern Freispruch für die Arctic 30 und ernsthaften Klimaschutz
ID: 985404
Greenpeace-Aktivisten fordern Freispruch für die Arctic 30 und ernsthaften Klimaschutz
Warschau, 21.11.2013 - An Warschaus Wahrzeichen, dem Kulturpalast, haben Greenpeace-Aktivisten heute für ernsthaften Klimaschutz und einen Freispruch der Arctic 30 demonstriert. An dem 231 Meter hohen Gebäude hängten die Umweltschützer ein Banner mit dem Spruch "Save The Arctic! Free Our Activists!".
In Warschau finden derzeit die UN-Klimaverhandlungen statt, die bislang keine der nötigen Hilfen für die Opfer des Klimawandels wie die Menschen auf den Philippinen geliefert hat. "Der Taifun Hayan hat die Welt erinnert, dass wir jetzt handeln müssen. Aber die Regierungen von Australien, Japan, Polen oder Kanada gehorchen stattdessen den Energiekonzernen. Die Öl- und Kohlelobby lassen bei den Klimaverhandlungen ihre Interessen durchsetzen. Gleichzeitig drohen Klimarettern wie den Arctic 30 noch immer Jahre im Gefängnis, weil sie friedlich für den Schutz der Arktis demonstriert haben", sagt Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International.
"Die Regierungen hier können sich nicht einmal auf einen Zeitplan einigen, wie und wann die Klimaschutzanstrengungen verstärkt und ihre Finanzierung gesichert werden kann. Deshalb werden wir in Zukunft mehr Proteste von einfachen Bürgern sehen, die genug davon haben, dass gewählte Politiker wie Marionetten der fossilen Energielobby handeln", so Naidoo weiter.
Australien und Japan nehmen zugesagte Ziele zurück
Der Protest kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Klimaverhandlungen in einer Sackgasse stecken. Die Industrienationen stellen nicht die nötigen Gelder bereit, um Klimaschäden, Maßnahmen gegen den Klimawandel und den Schwenk hin zu Erneuerbaren Energien zu finanzieren. Zuletzt haben Australien und Japan bereits zugesagte Klimaschutzziele wieder kassiert. Polen und große Wachstumsländer blockieren einen verbindlichen Fahrplan hin zu einem neuen Klimaschutzvertrag. "Was dieser ganze Prozess dringend braucht, ist ein Land, das entschlossen voran geht. Die Europäische Union oder China sollten diese Rolle übernehmen, aber sie verweigern die Verantwortung", so Martin Kaiser, Leiter der internationalen Klimapolitik von Greenpeace.
Kontakt:
Greenpeace e.V.
Grosse Elbstrasse 39
22767 Hamburg
Deutschland
Telefon: 040-30618-0
Telefax: 040-30618-100
Mail: presse@greenpeace.de
URL: http://www.greenpeace.de
PresseKontakt / Agentur:
Greenpeace e.V.
Grosse Elbstrasse 39
22767 Hamburg
Deutschland
Telefon: 040-30618-0
Telefax: 040-30618-100
Mail: presse(at)greenpeace.de
URL: http://www.greenpeace.de
Datum: 21.11.2013 - 15:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 985404
Anzahl Zeichen: 2783
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 495 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Greenpeace-Aktivisten fordern Freispruch für die Arctic 30 und ernsthaften Klimaschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Greenpeace e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hamburg (voices) Moritz Jäger-Roschko, Experte für Kreislaufwirtschaft und Plastik (Greenpeace e.V.) zum Themen-Impuls: „Mikroplastik: Darum sind die Mini-Partikel so ein Riesenproblem". Pressekontakt: Andi Nolte Pressesprecherin Greenpeace e.V. andrea.nolte@greenpeace.org Sprecher
Erneuerbare sind die Antwort auf die Energiekrise ...
Hamburg (voices) Anike Peters, Energieexpertin (Greenpeace) zum Themen-Impuls: „Auf zum Atomstrom oder Go Green - was hilft wirklich in der Energiekrise?". Pressekontakt: Sonka Terfehr +491755891718 sonka.terfehr@greenpeace.org Copyright: Greenpeace e.V. / Die Verwendung dieses Videos
Greenpeace-Recherche: Russlands Schattenflotte fährt deutlich häufiger durch deutsche Hoheitsgewässer / Marode Öltanker umgehen schwedische Kontrollen in der Ostsee ...
30. 6. 2026 - Die Zahl der überalterten und schlecht gewarteten Tanker, die russisches Rohöl durch deutsche Gewässer transportieren, ist in den vergangenen Monaten sprunghaft gestiegen, zeigt eine neue Greenpeace-Recherche. Zwischen dem 6. März und dem 16. Juni wählten 42 von insgesamt 136 Tank
Weitere Mitteilungen von Greenpeace e.V.
Teil 17: Erster Tag der offenen Tür ...
Das gestiegene Interesse am Umweltschutz und die damit verbundenen Gesetzesänderungen in den 1970er Jahren hatten weitreichende Folgen für den Chemiestandort Lülsdorf (Teil 16 unserer Serie). Auch in den 1980ern waren die Veränderungen im Werk zu spüren: Die verbesserte Klärung von Abwasser
NABU: Nichtregierungsorganisationen boykottieren UN-Klimakonferenz ...
Tschimpke: Schwarze-Peter-Spiel der Vertragsstaaten unzumutbar Berlin/Warschau - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat heute mit zahlreichen weiteren Nichtregierungsorganisationen die UN-Klimakonferenz im polnischen Warschau verlassen. "Wir protestieren damit gegen die Haltung vieler
IEEE Standardorganisation ergänzt das Smart Grid-Forschungsportfolio durch neue Ressourcen ...
PISCATAWAY/N.J., USA, - 20. November 2013 - IEEE, der weltweit größte Verband zur Förderung von Technologien, stellte heute zwei neue Forschungsberichte vor: "IEEE Globale Konsumentensozialisierung im Smart Grid" und "IEEE Cyber Security für das Smart Grid" sowie zwei Roadmap
HSM veranstaltete Umwelttechnik Entsorgertag ...
Der süddeutsche Büro- und Umwelttechnik-Hersteller HSM GmbH + Co. KG hat am 06. November 2013 zu einem Entsorgertag in seine Werke Frickingen und Salem eingeladen. Insgesamt nahmen ca. 100 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen die Einladung an und kamen in den Gen




